Die Schwale

Die Schwale
Abbildungen : © Wolfgang Striewski

Dieser rechte Zulauf der Stör entspringt in der Nähe von Gönnebek und bahnt sich auf über 16 Kilometern Ihren Weg in Richtung Stör. Schon 1503 wurde die Schwale "Fischtechnisch" erwähnt. Zu dieser Zeit wurde die Schwale durch Mönche aufgestaut und für die Fischzucht und den Betrieb der Mühlen eingesetzt.Dabei entstand auch der Mühlenteich in der Innenstadt von Neumünster. Allerdings gibt es Hinweise, die vermuten lassen, das der Teich schon im 13ten Jahrhundert existierte.Die Schwale bot den Werkstätten und später den Industrieanlagen in Neumünster die Anbindung an das Wasser. Gerbereien, Tuchfabriken und Brauereien nutzten den Fluss und entsorgten die Abwässer in den Flusslauf. Seitdem die Schwale in den 60er Jahren reguliert wurde und nicht mehr mäandriert, nimmt der schnell dahin fließende Fluss Sand mit.

Seit der Begradigung des Oberlaufes der Schwale und der wichtigsten einmündenden Bäche, muß der Teich fast regelmäßig alle 15 Jahre ausgebaggert werden, damit er nichtvöllig verlandet. Chromgerbung erlaubte im Gegensatz zur althergebrachten Lohgerbung große Mengen Häute zu Leder zu verarbeiten. Das dabei eingesetzte Schwermetall Chrom belastet leider bis heute Schwale und Stör.

Noch heute kann man Wall- und Grabenreste der Wittorfer Burg im Gebiet des Zusammenflusses mit der Stör finden.

Die Schwale
Abbildungen : © Wolfgang Striewski

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