Die Hörnerau

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Die Hörnerau
© by dat_geit
Die Hörner hat derzeit eine Länge von annähernd 14km.
Ihre Mündung bei Wittenbergen bzw. Grönhude in die Stör ist eindeutig, was jedoch von der Quelle nicht behauptet werden kann.
Sie genau zu vermessen ist etwas schwierig, da sie durch zwei Kanäle führt und kein eindeutiges Mündungsgebiet besitzt.

Teilweise wird als Quellfluss der Störbek angegeben.
Das könnte dann auch mit alten urkundlichen Erwähnungen über Brande- Hörnerkirchen in Einklang gebracht werden.

Doch die Hörner Au ist kein Zufluss der der Stör, wie jeder andere.

Bereits um 1700 herum wurde die Au zum ersten Mal verlegt aus ihrem eigentlichen Flussbett, um durch eine Eindeichung gebändigt zu werden.
Von 1952 – 1954 erfolgt zum zweiten und derzeit letzten mal eine Verlegung der Au, um sich besser vor ihrem Hochwasser zu schützen.
Das Einzugsgebiet der Au ist über 121 ha groß und gelangte durch das Mühlenberger Loch zu ungeahnten Ruhm, wenn dieser auch teilweise zweifelhaft wirken mag.

Durch die diversen Maßnahmen in Bezug auf Eindeichung und regulieren durch Schleusen, gleicht die Au fast über die gesamte Länge eher einem künstlich geschaffenen Wetter(Entwässerungskanal).

Die Hörner Au
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Die Hörnerau
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Verstärkt wird der Eindruck noch durch das durchfließen des Randkanales und dem Kreuzen des Breitenburger Kanales.Lediglich in ihrem Mündungsgebiet wird die Au wieder ihrer Bezeichnung gerecht und gliedert sich in viele kleine Bäche und Rinnsale auf, die je nach Jahreszeit oder Witterung Wasserstände besitzen.
Da es sich aber um ein Niedermoor handelt, ist auch Wasser das ganze Jahr vorhanden.

Der erste Teil der Au von der Mündung bis zum Fluttor in Auufer ist stark durch den Tidenfluss der Stör beeinflusst.
Danach finden wir einen gleichmäßig regulierten Wasserstand vor, der im wesentlichen durch die oben genannten Kanäle bestimmt wird.
Durch eben diese Kanäle erhält die Au ihren Artenreichtum aus dem Reich der Fische, denen sie als natürliches Aufzuchtgebiet dient.
Im Bereich Wittenbergen und Auufer sind seit Jahrzehnten die Aale der wichtigste Fisch.

Was sich dort hinten im Moor abspielt, weiß seit Jahrhunderten allein der Teufel.

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Hörner Au
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