Angeln in der Stör mit dem Stör-Angler

Die Stör

Die in den letzten Jahren erheblich gestiegene Qualität des Wassers, macht die Stör mittlerweile zu einem sehr fischreichem Gewässer. Als grösster Zufluss zur Elbe in Schleswig-Holstein mit einer Länge von ca. 85,50 Kilometern ( Nach der amtlichen topographischen Karte des Landesvermessungsamtes ) unterliegt die Stör ungefähr ab Kilometer 32 (den Gezeiten und ist in weiten Teilen durch Deiche eingesäumt um Sturmfluten entgegenzuwirken.Seit 1975 wird das Binnenland allerdings durch das Störsperrwerk in Wewelsfleth vor der Sturmfluten geschützt. Ihren Ursprung finden man bei dem kleinen Dörfchen Willingrade im Kreis Segeberg und wird durch diverse Nebenflüsse, Auen und Entwässerungssysteme ( Wehre ) gespeist und entwässert somit ein Gebiet von ca 1800 Quadratkilometern. Die Stör mündet bei Wewelsfleth das ca. 2,5 Kilometer nordwestlich von Glückstadt liegt in die Elbe.Der Tidenhub beträgt am Störsperrwerk in etwa 2,75 Meter. Die Stör
Ehemalige anlegestelle der Firma Alsen

 

Als Schiffahrtsstrasse hat die Stör Ihre Bedeutung wweitgehend verloren, nicht zuletzt durch das schliessen des Zementwerkes der Firma Alsen. Gelegentlich wird die Stör noch von kleinen "Veranstaltungsdampfern" befahren, die im Hafen von Itzehoe einen Wendeplatz nutzen um wieder Flussabwärts zu fahren. Weiter Stromaufwärts besteht keinerlei Schiffsverkehr, ausschlieslich kleine Boote und Kanufahrer sind hier noch anzutreffen. Die Gezeiten beeinflussen den Tidenstand der Stör bis ca. Kilometer 32. Dies liegt etwas nördlich von Kellinghusen.

Gespeist wird die Stör unter anderem durch folgende Nebenflüsse und Auen ( Ab der Quelle stromabwärts):

Als erstes fliesst von rechts die 16 Kilometer lange Schwale in die Stör, die in Gönnebek (Kreis Segeberg) entspringt .
Kurz dahinter mündet dann die12 km lange Aalbek ebenfalls von rechts ein und entspingt westlich von Neumünster .
Es folgt, ebenfalls von rechts, die Bünzau mit ca 16 km länge.Die Bünzau selbst wird noch durch die Höllenau gespeist.
Der erste linke Zufluss ist die Brokstedter Au , die eine Länge von ungefähr 12 Kilometer hat.
Mit einer Länge von ca. 15 km ist die Bramau der nächste linke Zufluss und wird selbst durch die Ohlau,Osterau und Schmalfelder Au gespeist. In der Nähe mündet auch die Hörner Au, die ebenfalls von links einfliesst.
Die Ranzau, die südlich von Hohenweststedt entspring , mündet nach 12,5 km von rechts in die Stör.
Der erste künstliche Zufluss , der Breitenburgen Kanal, wurde als Transportweg für Kreide-Produkte geschaffen und findet seinen Weg von links über ein Schöpfwerk die Stör.
Von rechts fliesst dann die Bekau ein. Auf der Länge von 22,5 km sind weite Teile bei Anglern sehr beliebt.
Auch von rechts findet die Wilster Au über eine Schleuse Ihren Weg in die Stör. Ihren Ursprung findet die Wilster Au nördlich von Aebtissinwisch.Mit Ihren 18,6 km länge wird auch dieser Zufluss der Stör gerne beangelt.
Der letzte Zufluss kommt von links und ist die Krempau die etwas nördlich von Süderau entspringt und sich auf 19,8 km zur Stör "schlängelt"