Uferbepflanzung an der Stör

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Uferbepflanzung an der Stör

Beitragvon browntrout » So 7. Jun 2009, 13:50

Mir ist aufgefallen ,daß die Uferbepflanzung ,bestehend aus Erlen und Hasel ,
im größeren Umfang zwischen Neumünster und Arpsdorf , entfernt worden
ist .
Weiß jemand ,ob das einen bestimmten Grund hat bzw. wer dafür verantwortlich ist.
Ich denke ,zur Wiederansiedlung von Großsalmoniden ,gehört neben der Schaffung von Laichplätzen auch die Schaffung von Ruheplätzen beim Laichaufstieg.
Die ufernahe Bepflanzung wird als Schatten - und Ruhezone von den Fischen gerne angenommen.


Gruß Stefan
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Beitragvon Schloti » So 7. Jun 2009, 17:35

Ist mir auch aufgefallen,
das der alte Erlenbestand in Höhe Rosdorf wohl schon vor geraumer zeit abgedsägt worden ist. Wird bestimmt seinen grund haben.
Wuerde mich auch interessieren welchen?
Gruß
Sven
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Beitragvon Störio » So 7. Jun 2009, 17:45

Und warum wird nicht neu beflanzt,die Stör könnte so interessant sein. :cry:
Nur die Fliege"im Wasser" fängt
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Beitragvon Lampro » So 7. Jun 2009, 20:37

Sowas hat doch meistens den Grund, dass die Baumbestände krank sind?!
Gruß und Petri Heil,
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Beitragvon dorschgreifer » Mo 8. Jun 2009, 05:11

Lampro hat geschrieben:Sowas hat doch meistens den Grund, dass die Baumbestände krank sind?!


Hmmm, dann werden aber in der Regel Nachpflanzungen vorgeschrieben.

Eigentlich ungewöhnlich.....
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Beitragvon DerkleineNils785 » Mo 8. Jun 2009, 15:46

Bei mir an der Stör wurde auch viel abgeholzt bzw fast alle Bäume...
Jetzt werden an der Stör Weiden geflanzt aber von den kommen nicht viele durch;)
Das Wild schelt die ab...

Die Bäume wurden gefehlt, dass die Bauern, da besser dran kommen...

Aber da die Ufer abbrechen, müssen die da jetzt was gegen tun;)
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Beitragvon Carp4Fun » Mo 8. Jun 2009, 21:00

Das sieht in unserem Stör- und Bramaubereich mit den Erlen und Weiden leider nicht anders aus und ich finds jedes Mal schade um die schönen Unterstände für Fische und anderes Getier, zumal unsere Abschnitte eh nicht so reich an Struktur sind. Zumindest an der Bramau werden die Maßnahmen anscheinend Jahr für Jahr, aber nur punktuell durchgeführt während an der Stör offenbar alles kurz gehalten wird, was über's Uferniveau heraus ragt. Ich kann mich noch gut an einen umgestürzten Baum auf Höhe Rensinger See erinnern, der für eine Weile "unentdeckt" blieb und stets für spannende Angelstunden auf Aland & Co. sorgte, aber auch davon ist inzwischen längst nix mehr übrig. Und was die vielen Schwarzerlen angeht, die das Rosdorfer und Rensinger Ufer säumten, hab ich schon so manches Argument für den Sägeeinsatz gehört: Hochwasserschutz, Krankheitsbefall und nicht zuletzt Hindernisbeseitigung für die alljährliche Ufermahd. Aber was davon nun stimmt, und wer in welchem Fall für die Unterhaltungsmaßnahmen verantwortlich ist, weiß ich auch nicht. :schulterzuck:


Bild

Hier mal die Bramau nach Sägeeinsatz im zeitigen Frühjahr 2009. Leider hab ich kein Vergleichsfoto, aber noch im letzten Jahr sah es dort gar nicht mal so viel anders aus als auf dem folgenden Bild. Irgendwie hübscher, oder?

Bild
Gruß
Sascha
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Beitragvon browntrout » Mo 8. Jun 2009, 21:36

Hallo Sascha , ich werde mich bezüglich der ufernahen Abholzungen noch
mal schlau machen .Es gibt wohl verschiedene Theorien .Dort heißt es,
daß eine stärkere Verwurzelung und damit eine bessere Uferbefestigung
gewährleistet wird.Ob das stimmt ?Andere Theorien behaupten sogar das
Gegenteil , womit man Ausspülungen in Hinblick auf eine Mäanderform
anstrebe.
Dein Foto macht deutlich ,wie idyllisch ein Flusslauf aussehen kann und uns
Anglern beim Anblick Freude bereitet ,auch wenn wir mal keinen Fisch
fangen.
Dagegen haben die nach dem Abholzen , baumlosen Gewässerabschnitte
schon fast " Kanalcharakter ".

Gruß Stefan
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Beitragvon dorschgreifer » Di 9. Jun 2009, 05:47

Das sieht ja garnicht nett aus.... :shock:
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Beitragvon dorschgreifer » Di 9. Jun 2009, 08:58

Ich habe da mal beim Biologen des Landesverbandes nachgefragt, ob er eine Ahnung hat, und er hat mir folgendermaßen geantwortet:

Hallo Rüdiger,

wie im Text schon angeführt, kann Krankheit sein bei Erlen (Pilz:
Phytophtora), oder aber auch altmodische und eigentlich im neuen Wassersgesetz nicht mehr vorgesehehene überzogenene Gewässerunterhaltung.
Für Fische ist sowas fast grundsätzlich eine Verschlechterung. Macht der zuständige Wasser- und Bodenverband, da können sie sagen wer verantwortlich ist und ob es nicht vielleicht doch sinnvoll war:

Bearbeitungsgebietsverband Bramau
Verbandsvorsteher Hans Kröger

Geschäftsführung:
Amt Bad Bramstedt-Land
König-Christian-Str. 6
24576 Bad Bramstedt

Tel.: 04192-2009-0 (Zentrale)
Fax: 04192-2009-901 (Zentrale)
E-mail: info@amt-bad-bramstedt-land.de
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