Interessantes über den Stör

Alles rund um den Stör

Interessantes über den Stör

Beitragvon Elmshorner » Fr 11. Mai 2007, 11:14

Hallo liebe Freunde dieser Fischart,

ich habe eine interessante Ausführung über den Stör gefunden, die ein Absolvent der Fernuniversität Berlin unter diss.fu-berlin.de als PDF ins Netz gestellt hat. Im folgenden habe ich Auszüge aus seiner wirklich interessanten Arbeit zitiert: Den Kompletten Text findet Ihr unter der oben genannten Adresse.

"Die Störartigen (Acipenseriformes) sind eine der ältesten bekannten, noch lebenden
Süßwasserfischformen und kommen seit ca. 200 Millionen Jahren auf der Erde vor
(HOCHLEITHNER, 1996; BEMIS, et al., 1997). Aufzeichnungen berichten von Vertretern der
Gattung Acipenser in England aus dem Eozän (vor 29 Millionen Jahren) und aus Deutschland
aus dem Miozän (vor 15 Millionen Jahren) (DEBUS, 1995b). Funde oder Erwähnungen des
Europäischen Störs A. sturio beispielsweise gehen zurück bis 4000 Jahre vor Christus, unter
anderem aus jungsteinzeitlichen Ansiedlungen an der Südküste der Baltischen See (TSEPKIN,
1984, in KINZELBACH, 1997). Die Fische der Gattung Acipenser können daher zu Recht als
lebendes Fossil bezeichnet werden (GARDINER, 1984; DEBUS, 1995b). Der Europäische Stör
überdauerte in der Nord- und Baltischen See und den großen Flüssen von West-Europa bis
ungefähr 1850.

Allerdings handelte es sich nach neusten genetischen, morphologischen und archäologischen
Erkenntnissen bei der Ostsee-Population nicht um den Europäischen Stör A. sturio, der in
seinem Bestand vernichtet wurde, sondern um Individuen des Atlantischen Störs
A. oxyrinchus. Denn diese Art verdrängte vermutlich auch infolge der kleinen Eiszeit die
ursprüngliche Störart zwischen 800-1200 n. Chr. aus dem Baltischen Meer, bevor auch sie
Jahrhunderte später durch die menschlichen Einflüsse in Europa ausgelöscht wurde (LUDWIG
et al., 2002).
Acht der 25 Störarten der Familie Acipenseridae kommen in Europa vor: Acipenser
gueldenstaedti, A. naccari, A. nudiventris, A. persicus, A. ruthenus, A. stellatus, A. sturio und
Huso huso (HOLCIK, 1989; DEBUS, 1997).
Das enorme Verbreitungsgebiet des Europäischen Störs (Abb. 1.1) erstreckte sich von der
Weißen und Baltischen See (Ostsee), über die Nordsee, den östlichen Atlantik, das Mittelmeer
bis hin zum Schwarzen Meer (HOLCIK et al., 1989, KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000). Bis zu
Beginn des 20. Jahrhunderts war der Europäische Stör auch noch an allen europäischen
Küsten heimisch und stieg zur Fortpflanzung (Laichen) in die meisten großen Flüsse
(ROCHARD et al., 1990) auf. Mitte des 20 Jahrhunderts existierte A. sturio noch entlang der
Küsten von Frankreich (Südwesten) (MAGNIN, 1962), Portugal und Spanien (CLASSEN, 1944;
GUTIERREZ RODRIGUEZ, 1962), der Adria (HOLCIK et al., 1989) und dem Schwarzen Meer
(ANTIPA, 1934; NINUA, 1976 in WILLIOT et al., 1997). Die Populationen entlang der
Iberischen Halbinsel (ALMACA, 1988; ELVIRA et al, 1991; ELVIRA & ALMODOVAR, 1993), in
Frankreich (CASTELNAUD et al., 1991) und in Rumänien an der Mündung der Donau
(BACALBACA-DOBROVICI, 1991, 1997) haben seitdem abgenommen oder sind inzwischen
nahezu ausgelöscht (WILLIOT et al., 1997).

Bis Ende des 19. Jahrhunderts war A. sturio die vorherrschende Spezies der
Fischgemeinschaften in allen großen Deutschen Flüssen (KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000)
und für die Fischerei von besonderer Bedeutung (BENECKE, 1881; QUANTZ, 1903;
BLANKENBURG, 1910; SELIGO, 1931; EHRENBAUM, 1936; KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000).
Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Auslöschung des gesamten Deutschen
Bestandes, sowohl in der Nordsee (KINZELBACH, 1997) als auch der Ostsee (DEBUS, 1997)
und ihren Zuflüssen, und endete bereits 30 (KINZELBACH, 1997) bzw. 50 Jahre später (DEBUS,
1997).

Die wichtigsten Flüsse der Störfischerei in Deutschland waren die Eider, die Elbe und der
Rhein (KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000) und die bedeutendsten Orte zur Störbefischung
waren das Rheindelta in den Niederlanden, die Laichgründe im Rhein nahe Worms, die
Mündung der Eider, der Stör und der Oste, sowie der Elbe und die ehemaligen
Stromschnellen unterhalb der Kathedrale von Magdeburg in der Mittelelbe (KINZELBACH,
1997). Die Störfänge in der Ostsee betrugen nur etwa 1/3 der Nordsee-Fänge. Das Oderhaff,
die Pommersche Küste und die Danziger Bucht waren die bevorzugten Fanggebiete (DEBUS,
1995b). Das Ablaichen erfolgte in der Oder und der Weichsel, sowie ihren Zuflüssen als auch
ostwärts dieser Flüsse (DEBUS, 1995b). Im westlichen Teil der Ostsee waren Störe jedoch
selten zu finden, denn es mangelte an Flüssen, die sich aufgrund ihrer Größe für diadrome
Wanderungen eigneten (MOEBIUS, HEINCKE, 1883; MEYER, 1934; MOHR, 1952; DEBUS,
1995b). So verlief die geographische Grenze für die Reproduktion des Europäischen Störs
wahrscheinlich westlich des Flusses Peene (ANONYMUS, 1892; DEBUS, 1995b).
1880 wurde die Befischung bis zu den Küstenregionen der Elbe, und 1885 bis zur Weichsel
ausgedehnt (BLANKENBURG, 1910; DEBUS, 1997). Mit der Entwicklung von Diesel-Motoren
wurde der Europäische Stör auch auf der offenen See befischt (STERNER, 1918, DEBUS, 1997).
Bereits nach 1894 war ein starker Rückgang der Störfänge in der Ostsee (Baltischen See) zu
verzeichnen (Debus, 1996; KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000). Dies galt in zunehmendem
Maße auch für die Zuflüsse der Nordsee. So betrug der jährliche Durchschnittsfang in den
1880er Jahren im Bereich der Unterelbe und der Elbmündung noch 7000 Individuen
(SPRATTE, 1994). Aber schon 1888 deutete sich der Untergang der unterelbischen
Störfischerei an, denn es wurden nur noch 3500 Exemplare angelandet. Um die
Jahrhundertwende wurden nach Blankenburg (1910) in der Elbe und Elbmündung noch 1275
Störe gefangen, 1909 betrug der Fang in der Unterelbe jedoch nur noch 67 Fische (SPRATTE,
1994). Seit den 1920er Jahren hatte der Europäische Stör seine wirtschaftliche Bedeutung
verloren (HOLCIK et al., 1989; DEBUS, 1997).
Lediglich die Eider fungierte in den 1920er Jahren noch als einziges intaktes Störbrutgebiet
und letzte Störkinderstube in Deutschland (STEINERT, 1951; SPRATTE, 1994). In den 1930er
gab es regelmäßige Stör-Fischerei nur noch in der Eider und beiderseits ihrer Mündung
(SPRATTE, 1994). Die letzte natürliche Störfortpflanzung fand in der Eider 1934/35 statt
(KROEZUS, 1967; SPRATTE, 1994), d.h. ein Jahr vor der Eiderabdämmung bei Nordfeld. Die
Population in der Eider war die letzte verbliebene und bestand bis in die 1960er Jahre
(SPRATTE & ROSENTHAL, 1996). Allerdings belegen die Fänge von 15 bis 20 Juvenilen von
A. sturio in der Oste und der Unterelbe Ende der 1950er Jahre eine weitere erfolgreiche,natürliche Vermehrung (ANONYMUS, 1958; GAUMERT & KÄMMEREIT, 1993). Der letzte
bekannte Störfang aus der Eider stammt vom 13.08.1969, ein 2,60 m großer Störrogner
(SPRATTE, 1994).
Die letzten Störe der Ostsee wurden 1931 nahe der Insel Rügen, 1950 in der Stettiner Bucht
(Oderhaff/Stettiner Haff), 1967 vor Gotland, 1971 in der Gdansker Bucht (Danziger Bucht)
(DEBUS, 1995b; DEBUS, 1997) und 1996 (24.Mai) vor Estland (PAAVER, 1996; DEBUS, 1997)
gefangen.
Der Europäische Stör A. sturio gilt heute in Deutschland nach BLESS & LELEK (1984) als
verschollen und ausgestorben.
Vereinzelte Fänge in der Deutschen Bucht/Nordsee wurden bis in die 1990er Jahre gemeldet,
sowohl von jungen, markierten als auch von älteren Stören. Die größeren Einzeltiere waren
vermutlich in der Nordsee beheimatet (DEBUS, 1995b). Die Juvenilen stammten aus dem
Stör-Wiedereinbürgerungsprogramm des CEMAGREF (Centre National Machinal
Agriculture Genie Rural Eaux et Forrêt) in Frankreich, da seit 1981 ca. 2000 markierte
Jungstöre ausgesetzt wurden (CASTELNAUD et al., 1991; SPRATTE, 1994) und sich das marine
Verbreitungsgebiet dieser Störart bis hinein in die Nordsee erstreckt (ROCHARD et al., 1990;
CASTELNAUD et al., 1991; WILLIOT et al., 1997).
Ein 1959 aus der Elbe Höhe Stade gefangenes Störweibchen wurde an das Aquarium auf der
Insel Helgoland übergeben, wuchs dort bis auf eine Länge von 2 m, laichte sogar mehrmals,
d.h. 1978, 1981, 1985, 1987 ab (GOEMAN, 1983 in SPRATTE, 1994), und starb im Juli 1990.
Drei weitere Exemplare des Europäischen Störs wurden nach ihrem Fang in das Helgoländer
Aquarium verbracht: Ein 1963 oder 1965 im Wattgebiet vor der Eidermündung gefangener
Stör (Länge 1994: 1,25 m, GOEMANN, 1991 in SPRATTE, 1994), sowie zwei markierte Störe
aus dem Französischen Störprogramm. Einer wurde am 7. April 1984 südwestlich von
Helgoland gefangen (Länge: 1.34 m), der andere am 9. April 1991 auf dem Helgoländer
Felssockel (Länge: 1 m). Im Jahre 2001 lebte lediglich noch ein Individuum im Helgoländer
Aquarium (pers. Mitteilung, GOEMANN, 2001).
Der aktuellste Fang eines großen Störes durch einen Saßnitzer Fischer in der Nordsee vor der
Insel Helgoland ereignete sich im Oktober 1993. Es war ein 2,85 m großer und 142,5 kg
schwerer Störrogner (SPRATTE, 1994).
Mit dem Exemplar im Helgoländer Aquarium und der Zuchtgruppe am IGB in Berlin, leben
in Deutschland nur noch 28 Europäische Störe in Aquakultur.

Der dramatische Rückgang und die nahezu völlige Auslöschung des Europäischen Störs in
seinem großen ehemaligen Verbreitungsgebiet sind auf verschiedene Ursachen
zurückzuführen, die in Abhängigkeit von lokalen Komponenten mal mehr und mal weniger
Einfluss ausübten, jedoch alle anthropogenen Ursprungs waren.
Auch die speziellen Artcharakteristika der Acipenseriformes wie Größe, Verhalten,
Gewohnheiten, Habitat und der Lebenszyklus machten und machen sie extrem anfällig für
anthropogene Einflüsse (ROCHARD et al., 1990; BEAMESDERFER & FARR; 1997, BOREMANN,
1997, KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000).
Die Befischung hat die Störbestände historisch reduziert, und verringert sie auch weiterhin
(DEBUS, 1997). Die Überfischung jedoch hatte einen vernichtenden Einfluss auf die
Störpopulationen. Sie gilt gemeinhin als Hauptursache für die dramatische
Bestandsvernichtung von A. sturio (HOLCIK et al., 1989; SPRATTE, 1994; KINZELBACH, 1997).
Weitere Gründe für den Niedergang waren die einschneidenden Veränderungen in der
Flussmorphologie, d.h. die Aufstauung bzw. die Dämmung und die Eindeichung sowie die
Begradigung und Vertiefung der Flüsse (VOIGT, 1870; KINZELBACH, 1987, in DEBUS, 1997).
Die Flussverbauungen verhinderten die Wanderungen und das Erreichen der Laich- und
Fressgründe oder zerstörten diese sogar (VOIGT, 1870, in DEBUS, 1995b; HOLCIK et al., 1989).
Waren die Letztgenannten trotz alledem verschont geblieben, so trug die Entnahme von Sand,
Kies und Felsen als Rohstoff oder für eine verbesserte Flussdurchgängigkeit ihr übriges zur
Vernichtung dieser speziellen Habitate bei (ROCHARD et al., 1990; DEBUS, 1997; WILLIOT et
al., 1997). Auch die Flussregulation, beispielsweise zur Energiegewinnung oder Bewässerung
etc., führte zu beträchtlichen Schwankungen der physikalisch-chemischen (abiotischen)
Parameter, z.B. auch des Wasserstandes, so dass die Laich- und Fresshabitate bisweilen
trocken fielen oder sogar austrockneten (ROCHARD et al., 1990; DEBUS, 1997; KIRSCHBAUM
& GESSNER, 2000). Während des Winters zwangen die Fluktuationen die im Herbst
aufsteigenden Störpopulationen zu Bewegungen entgegen ihrer eigentlichen Zielrichtung,
nämlich flussabwärts, was zu einer Resorption der Eier bei den Weibchen führte. Als weitere
Folge der um 1900 beginnenden Industrialisierung nahm die Wasserverschmutzung zu und
führte zu einer erhöhten Akkumulation von Schadstoffen in den langlebigen, und sich von
Zoobenthos ernährenden Stören (ROCHARD et al., 1990). Durch erhöhten Schiffsverkehr kam
es zu vermehrten Störungen und Verletzungen, sowie zu vermehrten mechanischenBelastungen, durch die auch die Nahrungshabitate und damit die benthischen Gemeinschaften
geschädigt oder zerstört wurden (DEBUS, 1997).
Die Kombination der verschiedenen anthropogenen Einflüsse ist jedoch für jede Störart und
jedes Flusssystem individuell unterschiedlich (KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000).

Um 1850 setzte eine schonungslose Befischung des Europäischen Störs in Deutschland ein
(SPRATTE, 1994).
Aufgrund des anhaltenden Fangrückgangs großer Störe in der Flussstörfischerei, zwischen
1880-1890 in der Elbe, um 1890 in der Eider und nach 1895 in der Weichsel (SPRATTE, 1994;
DEBUS, 1995b), bedingt durch die zunehmenden anthropogenen Einflüsse, wurde die
Maschenweite der Netze reduziert (von 18-20 cm auf 15 cm, im Wattenmeer sogar auf
12,5 cm). Dies führte zum vermehrten Fang kleinerer Störe unter 1,50 m.
Außerdem verlagerte sich die Befischung sowohl in der Elbe, als auch der Eider und der
Weichsel um 1889/90 zusätzlich vor die Flussmündung (ANONYMUS, 1895; BLANKENBURG,
1910; DEBUS, 1995b; KOOS, 1928; SPRATTE, 1994), so dass eine unbehelligte Wanderung zu
den Laichplätzen flussaufwärts und damit die natürliche Reproduktion nicht mehr möglich
war. Ursache des steigenden Bedarfs an laichreifen Störrognern war auch die bereits um 1860
in Schleswig-Holstein einsetzende Kaviarzubereitung. Die Befischung laichreifer Weibchen
verringerte jedoch die Fangresultate der Flussstörfischerei von Jahr zu Jahr zusätzlich, und
trug so entscheidend mit zur Vernichtung bei.
Zusätzlich wurden die Fischerboote zunehmend motorisiert und die Störfanggebiete auch
weiter seewärts ausgedehnt. Die Dampfschiff-Fischerei betrieb den Störfang auf offener See
mit Schleppnetzen und auch im Wattenmeer wurde der Fang intensiviert, so dass auch dort
massenhaft jüngere, kleinere, 1-1,20 m lange und noch nicht laichreife subadulte Störe
gefangen wurden (SPRATTE, 1994; DEBUS, 1995b; DEBUS, 1997).
Um 1889 stammten nur noch etwa 1/3 der angelandeten Störe aus den Flüssen. Die Fischerei-
Industrie des 19. Jahrhunderts war durch den Rückgang der Störfänge nicht beunruhigt
(DEBUS, 1997), obwohl der zerstörende Einfluss durch Überfischung von Experten
vorhergesagt wurde (HECKEL & KNER, 1858; ANONYMUS, 1895; STERNER, 1918; DEBUS,
1997).
Die intensive Befischung sowohl der Jungfische als auch der laichreifen Störweibchen und
die fortschreitende Beeinträchtigung bei den Laichwanderungen durch eine veränderte
Flussmorphologie (wie z.B. in Elbe, Eider, Oder, Rhein und Weichsel) und die Zerstörung der
Laichgewässer verkleinerte den Störbestand auf eine derart kritische Größe, dass sich dieser
aus eigener Kraft nicht mehr regenerieren konnte (SPRATTE, 1994).
Obwohl der Europäische Stör als K-Stratege eigentlich von zufälligen Veränderungen der
Umwelt weitgehend nicht beeinflusst wird (WISSEL, 1989), ist jedoch der durch die
Überfischung nahezu ausgelöschte Bestand des A. sturio ein klassisches Beispiel für den
Einfluss von intensiver Befischung auf eine langsam wachsende und spät geschlechtsreif
werdende Fischart. Alle anderen dargelegten Ursachen für die Ausrottung sind lediglich von
lokaler Bedeutung (KINZELBACH, 1997).

Bereits im 16. Jahrhundert begannen in Deutschland die Maßnahmen zum Schutz der Störe
(DEBUS, 1997). So wurde in Edikten der örtlichen Gesetzgebung, z.B. 1594 in Hamburg und
1717 in Gdansk (Danzig) der Gebrauch von Netzen mit kleiner Machenweite verboten
(BENNECKE, 1881; DEBUS, 1997). Jedoch erwies sich die Kontrolle der Implementierung als
sehr schwierig und damit als uneffizient (BLANKENBURG, 1910; ZIMDARS, 1941; DEBUS,
1997). Die Störbestände waren aber durch die Befischung bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts
nicht in ihrer Existenz bedroht.
Die Situation änderte sich, als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Befischung ein Maß
überschritt, welches eine wiederkehrende und ausreichende Bestandserholung zuließ. Die
Auswirkungen der zunehmenden anthropogenen Einflüsse wurden nun durch stetig sinkende
Fangzahlen deutlich. Es folgten verschiedene Bemühungen zur Erhaltung der Störbestände,
ohne jedoch den Niedergang aufhalten zu können (SPRATTE, 1994).
Im Jahre 1877 wurden die ersten Versuche zur künstlichen Vermehrung durchgeführt. Dazu
wurden an der Elbe, der Stör, der Oste und später auch an der Eider Störaufzuchtstationen mit
schwimmenden Brutkästen installiert. Die erfolgreiche künstliche Befruchtung gelang 1882
und 1886 an der Stör in Beidenfleth (KROEZUS, 1953; SPRATTE, 1994), sowie 1886 und 1891
an der Elbe bei Glückstadt (EHRENBAUM, 1894; SPRATTE, 1994). Die dadurch im Prinzip
ermöglichten Massenerbrütungen junger Störe blieben jedoch erfolglos (BLANKENBURG,
1910; SPRATTE, 1994). Trotz intensivster Anstrengungen konnten nach 1891 keinenennenswerten Befruchtungserfolge mehr verzeichnet werden (BLANKENBURG, 1910;
SPRATTE, 1994).
Auch die 1890 eingeführte Schonzeit an der Unterelbe vom 26. Juli bis zum 26. August
(BLANKENBURG, 1910; SPRATTE, 1994) und die Ausweisung von zeitweiligen
Laichschongebieten, z.B. in der Oste (MOHR, 1952; SPRATTE, 1994), führten nicht zur
Erholung des Störbestands.
Selbst wissenschaftliche Untersuchungen am Stör (EHRENBAUM, 1894, 1913, 1916, 1921,
1923, 1926; SPRATTE, 1994), sowie weitere fischereibehördliche Maßnahmen, wie die
Belehrungen der Fischer, die Einführung von Prämien für die Abgabe laichreifer Störe und
die Erhöhung der Mindestfanggröße (EHRENBAUM, 1913, 1916; SPRATTE, 1994) führten nicht
zum gewünschten Erfolg. Trotz der frühzeitigen Warnungen von den Experten (EHRENBAUM,
1894; BLANKENBURG, 1910; SPRATTE, 1994) vor den Folgen der Überfischung (HECKEL &
KNER, 1858; ANONYMUS, 1895; STERNER, 1918; DEBUS, 1997) war diese migratorische
Fischart bereits 100 Jahre nach dem Beginn der schonungslosen Befischung, Ende der 1960er
Jahre, in Deutschland ausgelöscht.

Bis zu Beginn der 1990er Jahre war Nachhaltigkeit von geringem Interesse und die
schonungslose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen war selbstverständlich (NELLEN et al.,
1994; KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000).
Erst nachdem man erkannt hatte, dass die Biodiversität durch anthropogene Einflüsse einer
enormen und fortschreitenden Reduktion unterlag, wie z.B. auch im Falle von A. sturio
(KINZELBACH, 1997), wurde zunehmend der Erhalt und die Wiederherstellung der
genetischen Vielfalt forciert, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.
So wurden verschiedene Vereinbarungen zum Erhalt bedrohter Arten (EU-Direktive
92/43/EEC [Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]) und zum Schutz bzw. der Wiederherstellung der
Umwelt getroffen (Bern, Bonn Konventionen, RL 92/93/EEC).
Dem dramatischen Zustand der letzten rezenten Population des Europäischen Störs A. sturio
in Frankreich trug die Europäische Union durch die Aufnahme dieser Fischart in den
Anhang II der EU-Direktive 92/43/EEC (Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem
Interesse, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen)
Rechnung. Außerdem steht der Europäische Stör unter dem Schutz des WASHINGTONER
ARTENSCHUTZ-Abkommens (Convention on International Trade in Endangered Species of
Wild Fauna and Flora – CITES, Anhang I - stark gefährdete Tierarten) (DEBUS, 1997).

Im Rahmen der Erforschung der Ökosysteme rückte die Ökologie der Fließgewässer
zunehmend in den Mittelpunkt (THIEL et al., 1998; KIRSCHBAUM & GESSNER, 2000). Durch
die deutsche Wiedervereinigung wurden enorme und zuvor verschlossene Areale für die
Forschung zugänglich, wie z.B. die Elbe und die Oder.
Auch die ersten positiven Ergebnisse der Wiedereinbürgerung des Lachses im Rhein
(SCHMIDT, 1996) führten dazu, den Europäischen Stör als mögliche zu rettende Ressource zu
betrachten, nicht zuletzt wegen seines hohen wirtschaftlichen Stellenwertes (ROCHARD et al.,
1990).
Eine günstige Ausgangssituation für dieses Anliegen bildeten die Gründung des Leibniz-
Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin sowie die der Gesellschaft
zur Rettung des Störs e.V. in Rostock. Forschungsaktivitäten bzgl. der Wiedereinbürgerung
des A. sturio in Spanien (ELVIRA et al., 1991) und besonders in Frankreich (WILLIOT et al.,
1997), sowie die finanzielle Unterstützung durch das deutsche Bundesamt für Naturschutz
(BfN) und das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) waren für
die Wiedereinbürgerung des Europäischen Störs in Deutschland förderlich.

WILLIOT et al. (1997) begannen mit ersten Untersuchungen an der natürlichen Population von
A. sturio in Frankreich in den späten 1970er Jahren. Dabei stellte sich heraus, dass für eine
erfolgreiche Bestandssicherung und anschließende Wiedereinbürgerung folgende Probleme
gelöst bzw. entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssten (WILLIOT et al., 1997;
KIRSCHBAUM et al., 2000): 1. Die Einrichtung einer Zuchtgruppe von A. sturio und die
Züchtung von Nachkommen durch künstliche Reproduktion. 2. Die Stabilisierung und
Vergrößerung der natürlichen Population von A. sturio. 3. Die Erweiterung der Kenntnisse
über die Biologie und den Status der rezenten Population, unter besonderer Berücksichtigung
der Verteilung, der Migration und der Struktur. 4. Die Habitatverbesserung, inklusive der
Lokalisation der Laichplätze und dessen Schutz bzw. dessen Renaturierung. 5. Die
Bewerkstelligung des Schutzes für die bedrohte Störart. 6. Die Steigerung der öffentlichen
Aufmerksamkeit durch die Wissenschaftler und die Darlegung der gegenwärtigen Situation
dieser Störart.
1981 wurde ein solches Programm unter der Schirmherrschaft des Französischen
Landwirtschaftministeriums (Cent. Natl. Mach. Agric. Genie Rural Eaux et For.:CEMAGREF) initiiert (CEMAGREF, 1980, 1985 in KINZELBACH, 1997; ANONYMUS, 1990;
CASTELNAUD, 1988; CASTELNAUD et al., 1991; LAMP, 1989, 1990 in SPRATTE, 1994), um die
natürliche Population von A. sturio im Mündungsdelta der Gironde vor ihrer Auslöschung zu
bewahren (ROCHARD et al., 1990).

Es wurden keine besonderen Vorkehrungen getroffen, um die Fische an die verschiedensten
Einflüsse zu gewöhnen (KIRSCHBAUM et al., 2000; HENSEL et al., 2002). So wurden die
individuell markierten und daher einzeln identifizierbaren Fische ab Juli 1999 in Abständen
von zwei Wochen zur Bestimmung der Länge und des Gewichts gemessen und gewogen.
Eine Beleuchtung über allen Becken sorgte für eine uneingeschränkte BeobachtungAllgemeinzustandes der Fische und des Fressverhaltens im Besonderen. Um die Fische
jedoch einer natürlichen Periodizität auszusetzen, wurde die Beleuchtung an die natürliche
Photoperiode von Berlin angepasst. Die Störe wurden in zwei rechteckigen und einem runden
Aquarienbecken (Betrieb des Rundbeckens nur bis Juli 2000) gehalten, die mit 20°C warmen
Süßwasser gefüllt waren. Die Fütterung der Störjuvenile in Berlin erfolgte immer ad libitum
und fast ausschließlich mit verschiedenen tiefgefrorenen, natürlichen Futterkomponenten.
Zwischen Mai 1996 und August 1998 wurden sie ausschließlich mit gefrorenen kleinen
Chironomiden-Larven gefüttert. Aufgrund einer Wachstumsdepression gegen Ende dieser
Fütterungsperiode, wurde ab August 1998 das Futterspektrum um große Chironomiden-
Larven, Krill und kleine marine Fische erweitert (KIRSCHBAUM et al., 2000, HENSEL et al.,
2002).

Das zentrale Hindernis bei der Umsetzung dieses Vorhabens war und ist jedoch der Mangel
an fundamentalen Kenntnissen über die Biologie im Allgemeinen und über die
Ernährungsbiologie im Besonderen. Daher gelang am CEMAGREF in Bordeaux erst im
Anschluss an die dritte künstliche Vermehrung im Sommer 1995 auch die Aufzucht der
Larven, jedoch unter erheblichen Schwierigkeiten. Denn einerseits gelten Störe zwar
allgemein als opportune Jäger (engl. „oportunistic predators“), die auf ihren Wanderungen die
verschiedensten Beuteorganismen zu sich nehmen (BEAMESDERFER & FARR, 1997), aber
andererseits wurde bei Exemplaren von A. sturio in der Gironde eine ausgeprägte Selektivität
bzgl. der Beute festgestellt (BROSSE et al., 2000). Außerdem erwies sich die Gewöhnung an
kommerzielles Trockenfutter entgegen den Erfahrungen mit anderen Störarten in Aquakultur
(MONACO et al., 1981; DABROWSKI et al., 1985; GIOVANNINI et al., 1991) als extrem
schwierig. Die nahrungsökologischen Ansprüche waren somit die limitierenden Faktoren für
die Aufzucht und das Wachstum der Fische.
Im Rahmen einer französisch-deutschen Forschungskooperation erhielt das Leibniz-Institut
für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin im Mai 1996 vierzig Juvenile von
A. sturio für verhaltensbiologische Untersuchungen, und den Aufbau einer Zuchtgruppe als
Basis für die Wiedereinbürgerung in deutschen Flüssen (STAAKS et al., 1999). Die in den
ersten drei Jahren der Haltung am IGB beobachteten Wachstumsschwankungen der
Zuchtgruppe wurden vermutlich durch sub-optimales Futter verursacht (KIRSCHBAUM et al.,
2000; HENSEL et al., 2002). Es waren jedoch keine eindeutigen Rückschlüsse auf die kausalen
Zusammenhänge zwischen den verabreichten Futterkomponenten und der jeweiligen
Wachstumsleistung möglich. Aufgrund der individuellen Identifizierbarkeit der Störe durch
implantierte Mikrotransponder wurden daher im Rahmen der Dissertation spezielle
Fütterungsexperimente konzipiert, zur Untersuchung der ernährungsspezifischen Ansprüche
von A. sturio und des dadurch hervorgerufenen Wachstums. Die Experimente erfolgten alle
mit dem Ziel einerseits das Futterspektrum für eine möglichst ausgeglichene Ernährung zu
erweitern, und andererseits maximales oder zumindest das von LEPAGE et al. (1994) für die
freie Natur ermittelte Wachstum von 20 cm pro Jahr, dauerhaft auch unter Zuchtbedingungen
zu gewährleisten. Da die Differenzierung der Gonadenanlagen direkt mit dem Wachstum der
Fische gekoppelt ist, ist die Optimierung des Zuwachses durch an die Bedürfnisse der Fische
angepasstes Futter ein die künstliche Reproduktion limitierender Faktor.
Das Verstehen dieser komplexen Zusammenhänge ist die Vorraussetzung für eine erfolgreiche Wiedereinbürgerung und die Erhaltung dieser vom Aussterben bedrohten Störart."

Gruß
Jogi
Zuletzt geändert von Elmshorner am Mo 21. Mai 2007, 06:51, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
Elmshorner
Angelfreund
 
Beiträge: 233
Registriert: Mi 31. Jan 2007, 06:58

Beitragvon Elmshorner » Fr 11. Mai 2007, 13:58

Hallo liebe Stör Freunde,

Das sieht ja gar nicht so gut aus mit einer "Widereinbürgerung" des Störes in unsere Flüsse. Auch die Entwicklung dieser vom Menschen herbeigeführten Bestandsdezimierung bzw. Auslöschung ist sehr beängstigend vor dem Hintergrund wie uralt doch diese Spezies ist und wie unempfindlich sie in all den Jahrmillionen war, bis der Mensch ihr den Garaus machte. Aber vielleicht macht die Erforschung dieser fazinierenden Fische ja Fortschritte und es gelingt letztendlich einen gewissen Bestand in den noch intakten Regionen in Europa zu etablieren wenn auch nur durch künstliche Nachzucht.

Gruß
Jörg
Zuletzt geändert von Elmshorner am Mo 21. Mai 2007, 06:52, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Elmshorner
Angelfreund
 
Beiträge: 233
Registriert: Mi 31. Jan 2007, 06:58

Beitragvon SouthRiver » Fr 11. Mai 2007, 15:25

Tolle Ausarbeitung

Weitere Infos gibt es bei der Gesellschaft zur Rettung des Störs e.V.
http://www.sturgeon.de

Es lohnt sich eine Mitgliedschaft.
Der SAV Itzehoe ist bereits Mitglied.

Petri Heil
Gerd
SouthRiver
Angelfreund
 
Beiträge: 73
Registriert: Di 22. Aug 2006, 16:18
Wohnort: Steinburg

Beitragvon Lampro » Sa 12. Mai 2007, 08:48

Schon verrückt - wie kleine Dinosaurier! :!:

@WST: Woher stammt denn dieser Fisch?
Gruß und Petri Heil,
Fynn
Benutzeravatar
Lampro
Angelfreund
 
Beiträge: 1750
Registriert: Mi 26. Jul 2006, 08:52
Wohnort: Hamburg // Oldendorf

Beitragvon Elmshorner » Mo 14. Mai 2007, 09:35

Hier noch mehr Recherchen die Interessantes über den Stör vermitteln (Auszüge bzw. Zitate aus einem Bericht von nano auf 3sat:

"Vom Stör, Acipenser sturio, werden nach Auskunft von Experten in der Bundesrepublik in menschlicher Obhut ganze zwei Exemplare mit vager Hoffnung auf Vermehrung gehalten. Glaubt man der Roten Liste, gilt der Stör bei uns als nahezu ausgestorben. Nur Einzelexemplare werden noch in Elbe, Rhein und Donau gesichtet. Gelegentlich verfängt sich einer im Netz eines Berufsfischers, wird aber im Regelfall wieder freigelassen, denn Acipenser sturio steht unter strengem Naturschutz, darf weder gefangen, noch verkauft werden. Dies hinderte allerdings Anfang 1990 einen mecklenburgischen Fischer nicht daran, einen versehentlich ins Netz gegangenen Atlantischen Stör von 2,85 m Länge und 142 kg Gewicht der Kantine des Bonner Innenministeriums zu verkaufen, wo der stattliche, ca 50 Jahre alte Fisch zu 250 Portionen verarbeitet wurde. In den Mägen der Bürokraten verschwand eines der letzten Exemplare des Atlantischen Störs. Kopf und Haut des stattlichen Fisches wurden einem naturkundlichen Museum übergeben. Ein kleines Drama, das zur ministeriellen Provinzpose verkam, denn die gewitzen Polit-Gourmets reichten nach dieser Panne den Schwarzen Peter einfach nach Brüssel weiter. Nach EG-Recht sind Störe nämlich frei zu befischen. Wie unter solchen Gesetzen eine Arterhaltung funktionieren soll, ist absolut unklar und lässt Störexperten an allen Wiedereinbürgerungsprogrammen zweifeln.

Die älteste verbürgte Nachricht über den Stör stammt von dem griechischen Schriftsteller Herodet, der den Riesenfisch bereits 450 v.Chr. in einem seiner Werke erwähnte. Wie beliebt der Stör als Speisefisch in früheren Jahren war, belgen Schriften aus denen hervorgeht, dass es in Hamburg an den St. Pauli-Landungsbrücken im letzten Jahrhundert eine 2,3 Ar große Störhalle gab - gebaut nur für diesen Fisch. Ein blühender Störhandel überzog alle Städte, die an einem der großen europäischen Flüsse lagen. In Wien und Hamburg galten Störe als Massennahrungsmittel für das einfache Volk, das in seinen Verträgen stehen hatte, dass es pro Woche nicht mehr als drei Störgerichte essen musste. Tonnenweise wurden die riesigen Fische in Netzen gefangen und teilweise an Hunde und Katzen verfüttert. Mit beispielloser Ignoranz, von politischer Unfähigkeit begleitet und taub gegen alle Anzeichen der Überfischung wurden die Störbestände bis 1936 nahezu restlos dezimiert. Mit immer engmaschigeren Netzen und dem gleichzeitigen Bau von Schleusen und Staustufen wurden nicht nur vermehrt noch nicht geschlechtsreife Störe gefangen, auch ihre Wanderwege hatte man gedankenlos vermauert und auf diese Weise die letzten Laichgebiete zerstört. So wie sich die Zeiten geändert haben, hat sich der Stör rar gemacht. Aus deutschen und österreichischen Gewässern ist er weitgehend verschwunden, kaum noch wird einer gesichtet, noch seltener einer gefangen. Und viele Angler bekommen ein schlechtes Gewissen, wenn doch mal einer an den Haken geht. Still und ohne Aufhebens gibt man ihm wieder die Freiheit. Wer jemals unter Wasser einem Stör begegnet ist, kann sich des Gefühls nicht erwehren, ein archaisches Lebewesen gesehen zu haben. Der haiförmige Körper, seitlich und oben mit Knochenschildern bedeckt, endet in einer spitzen Schnauze, die hart wie ein Stück Kantholz dem Kopf entspringt. Fährt man mit der Hand über den gepanzerten Rücken, meint man, einen Unsterblichen zu berühren. Weit über 100 Jahre kann er nachweislich alt werden. Auch das unterscheidet ihn von den meisten Lebewesen und weckt Ehrfurcht. Geradezu unheimlich kommen einem seine Maße vor. Gegen den heimischen Stör wirken andere Süßwasserfische wie unterernährte Flüchtlinge aus einem Hungergebiet. Selbst die größten Welse müssen weichen, wenn Acipenser sturio auftaucht. Unfassbare 6 m kann er lang werden, bei einem Gewicht von ca 1000 kg. Ein sogenannter Rekordstör war ein 1994 im iranischen Teil des kaspischen Meeres gefangenes Individiuum mit 5,5 m Länge und 800 kg Gewicht. Nur ein Kran konnte ihn an Land hieven. Der Gigant lieferte über 100 kg Kaviar im Wert von mehr als 300.000 DM. Frnzösische FAchleute aus dem Musee National d´Historie in Paris hatten das Tier im Auftrag der Iranischen Regierung für die Nachwelt präpariert. Es steht heute in einem Naturkundemuseum in Teheran.
Noch gewaltiger wird der Hausen, Huso huso, eine Störart, die es früher häufig in der Donau gab. Seine Endmaße liegen bei 9,5 m und das Gewicht bei mehr las 1500 kg. Er ist der größte Süßwasserfisch der Erde, ein Brocken, der größenmäßig selbst neben einem Weißen Hai bestehen könnte. Weltweit gibt es ca 30 Störarten, darunter Riesen und Zwerge, seltene und häufige. Eine der kleinsten Störarten ist der heimische Sterlet, Acipenser rutenus. Er wird bestenfalls 1,2 m lang und 10 kg schwer. Der europäische Rekordsterlet wurde 1996 in der Slowakei von Jan Sipos aus der Donau gefischt. Der Traumfisch wog 6,6 kg bei 92,5 cm Länge und biss auf eine kleine Laube. Sogenannte Störfälle gibt es immer wieder. So fing der 13-jährige Thorsten Fischer (nomen est omen) aus Leipzig im Hausgewässer seines Vaters, dem Flüsschen Pleiße, einen 75 cm langen Störhybriden, eine Kreuzung aus Sterlet und Sibirischen Beluga, der Bester genannt wird. In der alten DDR wurden diese Fische einst für Promi-Schlemmer gezüchtet. Ähnlich erging es dem Hamburger Peter Blume, der im Binnenhafen mit einem Tauwurm auf Aalfang war und plötzlich einen Stör am Haken hatte. Der verblüffte Petrijünger entließ die schwimmende Rarität - ohne zu zögern - wieder in die Freiheit. Gleiches ereignete sich im Main, als der Sportfischer Fabio Nardin beim Nachtangeln mit einem Gummifrosch einen Stör an Land zog. Woher diese versprengten Exemplare kommen, ist oft ungeklärt. Vielleicht sind sie aus Zuchten entwichen, wurden ausgesetzt oder sind möglicherweise tatsächlich aus der Nordsee zugewandert. Ob es sich um echte Atlantische Störe handelte, ist zudem ungewiss, denn die speziellen Unterschiede kennen oftmals nur Störexperten. Die gelandeten Störe waren zudem allesamt noch recht klein, sonst hätten sie nicht gefangen werden können. Um einen 4-Meter Stör von 600 kg mit der Angel zu besiegen, benötigt man in der Schlussphase mindestens sechs Männer, damit er an Land gehievt werden kann. Die Süsswassergiganten kämpfen wie Berseker, springen wie MArline in die Luft, reißen die Schnüre von der Rolle, ziehen ein Angelboot stundenlang über das Wasser. Kommt man dem knochenartigen, mit Schildpatt besetzten Schwanz zu nahe kann das übel enden. Ein großer Stör kann dem Angler mit einem Schlag beide Beine brechen. Selbst der kleine Sterlet kann zum Teufel werden. Ein Sportfischer vergaß beim Landen die dafür empfohlenen Lederhandschuhe anzuziehen und musste diesen Leichtsinn fast mit dem Leben bezahlen, als der wie verrückt um sich schlagende und sich drehende Sterlet mit einem Knochenschild seiner Rückenpartie dem Angler die Pulsader am Handgelenk aufriss und auch noch dessen Sehne zerfetzte.
Man weiß viel über den Stör, seine Biologie und seine Verhaltensweisen, doch wenig über sein Leben selbst. Als Grundfisch verbrigt er seine Tage und Nächte vorzugsweise über Kiesgrund, wühlt im Schlamm nach Würmern, Schnecken und Krebsen und flippt gelegentlich mit wilden Sprüngen an der Oberfläche aus, ein Verhalten das nicht zu deuten ist. Als anadromer Wanderfisch zieht er im Frühjahr aus dem Meer zum Ablaichen die Flüsse hoch. Ohne Probleme bewältigt er starke Strömung und Stromschnellen, indem er von einem Vorsprung zum anderen springt und das trotz seiner enormen Körpermaße.
Abgelaicht wird vorzugsweise über klarem Kiesgrund. Die Wasserqualität ist ein wichtiger Parameter für eine erfolgreiche Eiablage. Störe meiden verschmutzes und allzu trübes Wasser, laichen dann lieber vorher im Flussdelta oder in Nebenarmen ab. Nach dem Ablaichen ziehen die erwachsenen Tiere wieder ins Meer, die Jungtiere verbleiben dagegen oft Jahre im Süßwasser, manchmal bis zur Geschlechtsreife, die bis zu 14 Jahre auf sich warten lassen kann. Dann allerdings legen sie bis zu 2,5 Millionen Eier ab.
Über die Lebensweise des Störs im Meer ist wenig bekannt. Er kann jedenfalls problemlos die tiefsten Stellen in der Nordsee erreichen, geht dort unten auch auf Nahrungssuche. Natürliche Feinde hat ein ausgewachsener Stör aufgrund seiner Größe und seines knochigen Äußeren so gut wie nicht. Selbst Haie machen um die Riesen einen Bogen und im Süßwasser kann ihnen nur im Jungstadium der Waller (er schluckt sie unzerkaut) gefährlich werden. Hechte spucken erbeutete Kleinstöre wieder aus.
Je größer der Stör, desto fischiger wird seine Nahrung. Ein 5 m langer Atlantischer Stör oder gar ein 8 - 9 m langer Haúsen können nicht nur von Krebsen und Würmern leben. Ihre Beute besteht im Süßwasser zum großen Teil aus Karpfen, Hechten, Zandern, jungen Wallern Plötzen und Rapfen. Im Meer machen sie Jagd auf Schollen, Dorsche, Heringe, Köhler, Wasservögel und Robbenbabys. Die Beute wird im Ganzen verschlungen bzw. im Maul zerrieben. Inwieweit der harte Hornfortsatz am Schädel bei der Nahrungssuche beteiligt ist, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Man nimmt an, dass Störe hin und wieder mit dieser Schädelverlängerung den Untergrund aufwühlen, um an Aale zu gelangen. Dass das Horn auch als Waffe benutzt wird lässt sich nur vermuten. Ein meterlanger Stör wäre bei entsprechendem Gewicht und angemessener Dynamik durchaus in der Lage, einen Menschen oder einen ähnlich großen Fisch zu töten bzw. schwer zu verletzen. In Russland sollen größere Hausen auch schon Fischerboote versenkt haben, indem sie mit ihrer Hornschnauze ein Loch in den Rumpf stießen.
Während man vor hundert Jahren nur drei Störarten unterschied, rechnet man heute mit über 20 Formen, die sich aber in Größe und Gestalt teilweise nur unerheblich voneinander unterscheiden, sodass selbst Fischkundler kaum die einzelnen Arten unterscheiden und zuordnen können. Störe sind eine außerordentlich variable Fischgruppe, in der es nicht selten zu Bastarden kommt. Diese Mischformen sind normalerweise unfruchtbar, erreichen aber ein unglaubliches Größenwachstum. Kleinster Stör ist der Sterlet dessen maximale Länge nur etwas über 1 m beträgt. Ihn findet man bei uns in vielen Flüssen und den Nebenarmen der großen Ströme, außerdem hält er sich auch in Seen auf und benötigt wie die stationäre Störform im russischen Lagoda See keinen Zugang zum Meer.
Bereits seit Jahrhunderten ist der KAviar (russisch Ikra) ein hochgeschätzes und teuer bezahltes Genussmittel. Störrogen wird in bester Qualität höher gehandelt als Gold. Die Preise erreichen mitunter astronomische Höhen. Feinschmecker sind bereit, für eine Topqualität fast jeden Preis zu bezahlen. Ein Kilogramm besten Beluga-Kaviars gibt es ab 2500 Euro. Eine Rarität sind die elfenbeinfarbigen Eier von über 100-jährigen Albinostören. Jährlich werden davon nur 20 kg gewonnen, das kg für 23.000 Euro. Übertroffen wird dieser Kilopreis nur noch vom persischen Almas-Kaviar (Almas, persich = Diamant), der ausschließlich in 24-Karat-Golddosen, das kg für etwa 30.000.-Euro angeboten wird. Berühmte Gerichte wie Reibekuchen mit KAviar netzücken schon alleine wegen ihrer edlen Schlichtheit. Wer Kaviar nur genießen will, isst ihn aus der Dose mit dem Kaffeelöffel. Mild gesalzen soll er sein.
Die Hatz auf den Stör, der wegen seiner feinen Eier zum teuersten Fisch der Welt wurde, hat die Populationen in Russland stark dezimiert. Eine Stör-Mafia hat sich des Handels bemächtigt und beutet die Bestände gnadenlos aus. Unerfahrene Verbraucher werden mit mieser Qualität übers Ohr gehauen. Kaviar darf z.B. niemals in Gläsern oder offen angeboten werden, weil Licht und Sauerstoff den edlen Geschmack binnen weniger Stunden zunichte machen und das edle Gut zum Oxydieren bringen. Übrig bleibt nach Meinung von Fachleuten eine ölige Schmiere, die für viel Geld verhökert wird. Michael Riegert, Chef des Caviar-House in Genf, wo auch Gorbatschow schon orderte, gibt dem Kaviar nach dem Öffnen der Dose gerade mal 20 Minuten bis zum geschmacklichen Kollaps. In Deutschland ist die Lufthansa der Hauptabnehmer. Etwa 11 Tonnen Kaviar ordert die Fluggesellschaft jährlich und bietet den Luxus in der First Class an.
Wirtschaftlich spielt der Stör nur noch in den Östlichen Ländern eine Rolle. In Russland, der Ukraine und im Iran gibt es ganze Fabriken, die sich mit der Verarbeitung von Kaviar und Störfleisch beschäftigen. Während Kaviar vorzugsweise in Dosen verpackt und auf diese Weise um die ganze Welt verschickt wird, geschieht das mit Störfleisch nur bedingt. In Russland wird der Stör mitunter eingesalzen, gewürzt, getrocknet oder in gefrorenem Zustand den Verbrauchern angeboten. Getrockneter Störrücken gilt in vielen Teilen Russlands und der Ukraine als Delikatesse.
Vom Stör wird so gut wie alles verarbeitet. Aus der grossen Schwimmblase wird Fischleim gewonnen. Eine russische Spezialität ist die Verwertung der Rückensaite (Choroda dorsalis), die zur Zubereitung der dort beliebten Fischsuppen undFischpasten (Pirok) benutzt wird. Störe, insbesondere der riesige Hausen, enthalten ziemlich dicke Eingeweidefette, manchmal pro Fisch 20 bis 30 kg und noch mehr. Aus dem gelblichen Fett gewinnt man vorzügliches Speiseöl, das unter anderem in der Konservenfabrikation verwendet wird.. Die Knochen - je nach Störgröße 100 kg und mehr - sind als wichtige Zutat für die Zubereitung von speziellen Fischsuppen unerlässlich. Getrocknete und gereinigte Knochen gehen in großer Zahl nach China, wo sie iu der dortigen Küche als Aromastoff Verwendung finden.
An Bedeutung gewinnt die Störzucht, aber nicht alle Arten lassen sich unproblematisch vermehren. Vielfach fressen sich die Jungen selbst auf, bis nur noch wenige Exemplare übrig sind. Erst 1991 gelang dem Agrarwissenschaftler Joachim Schindler die Nachzucht des Sterlets. Führend in der Störzucht scheint die Fa.United Food Technologies AG in Fulda zu sein. Die im Industriegebiet ansässige Firma züchtet dort Tausende laichfähiger Störe diverser Arten - leider nicht den Atlantischen Stör - und erntet so echten Kaviar "Made in Germany". Die Tiere werden dabei nicht getötet, sondern mittels Kaiserschnitt vom Roggen befreit, vernäht und wieder ins Wasser zurückgesetzt. Dieses Verfahren kann bis zu sechs Mal wiederholt werden. Ob es eines Tages gelingt, den in Deutschland nahezu ausgestorbenen Acipenser sturio auf diese Weise wieder heimisch werden zu lassen, ist allerdings ungewiss."

Gruß
Jogi
Zuletzt geändert von Elmshorner am Mo 21. Mai 2007, 06:52, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Elmshorner
Angelfreund
 
Beiträge: 233
Registriert: Mi 31. Jan 2007, 06:58

Beitragvon Elmshorner » Mi 16. Mai 2007, 13:24

Hier noch ein aktueller Stand der Entwicklung bei der Wiedereinbürgerung des Störs durch eine öffentliche Pressemitteilung des BfN:

Erfolgreicher Test zur Wiedereinbürgerung des Störs in Ostseezuflüssen
• Testbesatz in der Oder wird vorbereitet

Vilm/Bonn, 26.10.2006: Seit 1996 finanziert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Auftrag des Bundesumweltministeriums ein Modellvorhaben zur Arterhaltung und Wiedereinbürgerung des Störs in Deutschland. Im Rahmen eines Versuchsbesatzes im Juli im Einzugsgebiet der Peene konnten erste wichtige Informationen über das Verhalten von Jungstören nach dem Besatz gewonnen werden. Von besonderem Interesse waren das Wanderverhalten der bis zu 50 cm langen Tiere sowie die Nutzung der verfügbaren Lebensräume für die Wissenschaftler als Testvorlauf auf den zukünftigen Erstbesatz im Odergebiet. Dazu wurden die jungen Störe mit Sendern ausgestattet. Die Ortungsaufzeichnungen zeigten neben erstaunlichen Wanderleistungen in den Flussgebieten von bis zu 25 km pro Tag auch, dass es sich hier um echte Individualisten handelt. Mehrfachortungen waren in den vier Monaten so gut wie nie zu dokumentieren, die Tiere verteilten sich in Peene, Peenestrom und Haff. Während sie die Ostsee bislang noch meiden, konnten in der Haffregion die verstreuten Wanderer aufgespürt werden.
Die Arbeiten im Einzugsgebiet der Peene waren eine methodische Vorübung für den geplanten Testbesatz mit Stören in der Oder. Hier wird das Augenmerk vor allem darauf liegen, die Wanderung und die Nutzung der Lebensräume in dem großen Strom zu bestimmen, um den im Rahmen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im April 2007 beginnenden gezielten Besatz mit zahlreichen Stören entsprechend vorzubereiten. Unter anderem soll auch der Einfluss der Fischerei auf die Überlebensrate der Tiere untersucht werden, denn im Herbst erreicht die Fischereiintensität in der Oder ihren Höhepunkt.
Im Bereich des Peenestroms waren die Fischer im Rahmen dieses vor allem vom Arten- und Naturschutz getragen Projektes ausgesprochen kooperativ. Störe, die zufällig in den Barsch- und Zandernetzen gefangen wurden, wurden sofort zurückgesetzt und die Wissenschaftler informiert. Für den polnischen Teil der Oder hoffen die Wissenschaftler auf eine ähnlich gute Kooperation der Fischer, um die Arbeiten nach so vielen Jahren der Vorbereitung zu einem Erfolg zu führen.

Gruß
Jogi
Benutzeravatar
Elmshorner
Angelfreund
 
Beiträge: 233
Registriert: Mi 31. Jan 2007, 06:58

Beitragvon Elmshorner » Do 31. Mai 2007, 06:07

...nun sind die Beiträge wieder da....jetzt wird es Zeit, dass auch der Stör wiederkommt.. :wink:

Gruß
Jogi
Benutzeravatar
Elmshorner
Angelfreund
 
Beiträge: 233
Registriert: Mi 31. Jan 2007, 06:58

Beitragvon Elmshorner » Do 31. Mai 2007, 06:16

Hallo,

mir fällt gerade auf, dass dieses Thema unter einer falschen Kategorie steht. Der Stör ist doch gar kein Raubfisch. Unter den Störarten ist nur der Hausen ein Räuber, der auch Fische und Kleingetier frist aber der kommt hier nicht vor. Der europäische Stör ist kein Raubfisch.

Gruß
Jogi
Benutzeravatar
Elmshorner
Angelfreund
 
Beiträge: 233
Registriert: Mi 31. Jan 2007, 06:58

Beitragvon Stör-Angler » Do 31. Mai 2007, 10:09

dass dieses Thema unter einer falschen Kategorie steht.


Hast natürlich recht, und da es ja auch um den Stör und dessen Wiedereinbürgerung in der Stör hier auf dem Stör-Angler geht hat der Stör ein eigenes Unterforum bekommen. :D

Und Ihn irgenwo unter "Sonstiges" zu packen ist er mir zu Schade.

Danke für den Hinweis !
Gruss
Tino
_______________________________________
geSTÖRter 0,- Admin mit Angelinfo-Verbreitungs-Syndrom
Benutzeravatar
Stör-Angler
Angelfreund
 
Beiträge: 996
Registriert: Di 25. Jul 2006, 15:14
Wohnort: Itzehoe

Beitragvon Elmshorner » Do 31. Mai 2007, 11:34

Stör-Angler hat geschrieben:
Hast natürlich recht, und da es ja auch um den Stör und dessen Wiedereinbürgerung in der Stör hier auf dem Stör-Angler geht hat der Stör ein eigenes Unterforum bekommen. :D

Und Ihn irgenwo unter "Sonstiges" zu packen ist er mir zu Schade.

Danke für den Hinweis !


Hallo Tino, :)

Vielen Dank dafür, dass Du diesem Thema ein eigenes Unterforum eingerichtet hast. :D Ich bin nämlich ganz Deiner Meinung, dass es zu schade gewesen wäre dieses Thema wie Du sagtes: "irgendwo unter Sonstiges zu packen".

Viele Grüße
Jogi
Benutzeravatar
Elmshorner
Angelfreund
 
Beiträge: 233
Registriert: Mi 31. Jan 2007, 06:58

Nächste

Zurück zu Der Stör ( Acipenser sturio )

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron