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Projekt zur Wiedereinbürgerung des baltischen Störes

BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2007, 13:23
von Stör-Angler
Heute habe ich von Herrn W. Wenske folgendes Schreiben erhalten :
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IG-Elbefisch * Postfach 31 04 27 * D-10634 Berlin

Wiedereinbürgerung des baltischen Störes.Aussetzen in den Zuflüssen zur Nord- und Ostsee !

Vereinsgründung aus Naturfreunden, Kanuten, Anglern und Fischernzur Prüfung der Böden in Gewässern zur Brutablage der Störe und für Geldsammlungen des Brutkaufes.

Sehr geehrter Fischfreund V.Piras,

Ich habe Ihre Homepage gefunden - bin aber kein Angler :
Habe Kontakt mit den Ministerpräsidenten und Ihren Umweltministern aufgenommen ( NRW,Nd.-Sachsen . Schleswig-Holstein usw.) um Störbrut zu kaufen und hier in die Flüsse zur Nord- und OStsee auszusetzen.

Dazu benötigen wir eine Anlaufstrecke der Vermehrung, um nach der ersten Wiederkehr von geschlechtsfähigen Stören einen Großteil der gewonnenen Brut in anderen deutschen Flüssen auszusetzen, d.h. in den Rhein, Ems, Elbe-Saale und Havel, aber auch in die Stör und Eider- u.a.

Was ist zu tun ?

1) Vereinsgründung mit Landesvorständen / Bundesvorstand
2) Beauftragte der Verbände aus Naturfreunden ; Kanuten, Anglern und Fischern für Vorstände.
3) Bundeskasse beim Umweltministerium Nieder-Sachsen / Hannover für den Kauf der Brut ( staatliche Förderung ?).
4) Grundstück ( Landeseigentum) an der Brackwasser-Auflaufstelle ( Grenze zwischen Meer- und Flusswasser) für Fischzuchtanstalt ab Wiederkehr der STÖRE Fertigstellung! an Weser und Elbe.
5) Zusammenarbeit mit anderennördlichen Umweltministerien und dem Bundesumweltminister GABRIEL !
6) Beschluss der LAndesregierung mit dem nördlichen Bundesländern ( keine Donau-Anlieger) und dem Leibnitz-INSTITUT / Berlin und auf der Halbinsel Darß für die Ansiedlung in den Bundenflüssen.
7) Ich schalte jetzt Anzeigen in Blinker und Fisch&Fang

Ich bleibe Initiator und Berater

Mit freundlichen Grüßen
W.Wenske

Info : www.elbefisch.de ( Leider noch fehlerhaft)
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Das sich jemand mit 78 Jahren den Stress, Kosten und Mühe macht solch ein grosses Projekt auf die Beine zu stellen halte ich generell für Unterstützenswert . Daher ist dieses Thema nicht in der Kategorie "Sonstiges" gelandet - sondern wenn auch etwas Offtopic ebend hier im "Der Stör Angler".

Sollte jemand mehr darüber Wissen , wäre ich für weitere Informationen sehr verbunden.

BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2007, 13:40
von dorschgreifer
Hallo Tino,

der SAV Itzehoe ist bereits Mitglied in einem Verein zur Wiedereinbürgerung des Störes. Ich kann allerdings nicht genau sagen, ob der mit Herrn Wenske etwas zu tun hat. Das währe eventuell ein Fall für unseren 1. Vorsitzenden (SouthRiver).

Also Gerdi hau in die Tasten.

BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2007, 13:43
von dat_geit
Ein solches Projekt wurde schon von anderer Seite angelegt und eine derzeitige Machbarkeitsstudie hat sie wahrscheinlich auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.

Die haben auch in Russland sehr viel Erfahrung mit der Aufzucht gewonnen.
Darüber gab es bereits einiges im Fernsehen auf NDR und 3SAT.

Unter anderen dürfte folgender Artikel von Interesse sein.

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www. ... index.html

Ich würde ausserdem dazu mal den Fischereibiologen Martin Purps im Landesverbandsforum befragen, bevor man Perlen vor die Säue wirft.

Schön, dass die geschlechtsreifen Fische dann kein Kormoran Futter mehr sind.
Aber bedenkt, wie alt ein Stör sein muss, um Geschlechtsreif zu sein und dann laichen die Weibchen auch nicht jedes Jahr!!!!!

BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2007, 13:44
von dat_geit
Ein sehr guter Beitrag im Spektrum auf Seite 18 auch hier

http://72.14.221.104/search?q=cache:PDF ... d=10&gl=de

Greetz

Andy

BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2007, 15:58
von Stör-Angler
Ein solches Projekt wurde schon von anderer Seite angelegt und eine derzeitige Machbarkeitsstudie hat sie wahrscheinlich auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.


In der Tat räume ich aus verschiedensten Gründen dieser Initiative nicht sehr grosse Erfolgschancen ein.

Ich persönlich glaube das z.B. den Kanuten es ziemlich egal ist ob unsere Flüsse einen Bestand an Stören aufweisen.

Auch in Hinsicht der Tatsache das es auch um viel Geld geht sind hier relativ wenig Daten über den Initiator gegeben - dies erweckt nicht besonders viel Vertrauen. Allerdings weiss ich auch nicht wie bei solchen Projekten in der Regel verfahren wird.

Da ja nach Euren Aussagen bereits ähnliche / gleiche Projekte im Gange sind,wäre eine Bündelung der Initiativen sicher sinnvoll.

BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 06:29
von dat_geit
http://www.sturgeon.de/

http://www.igb-berlin.de/abt4/mitarbeit ... ndex.shtml

Dieses Forum, so wie der danach genannte Experte sind für uns die Richtschnur in Sachen Störe.

Vielen Dank auch an Martin Purps, den Fischereibiologen im Landesverbandforum.

Wir bleiebn mal für alle am Ball. :D