Stör-Wanderung

Alles rund um den Stör

Stör-Wanderung

Beitragvon dorschgreifer » Di 4. Mai 2010, 04:40

Stör-Wanderung: Mini-Sender im Bauch


Sie sind knapp 30 Zentimeter lang und tragen winzige Sender in der Bauchhöhle. Zwei noch kein Jahr alte Störe wurden in Rosdorf in die Stör gesetzt, sie sollen auf ihrem Weg bis zur Mündung Aufschluss geben über ihr Wanderverhalten und das Nahrungsangebot auf der Strecke. Im Rahmen des Telemetrie- und Markierungsprogrammes werden ihre Ultraschallsignale etwa drei Wochen lang über Empfänger-Bojen in Breitenberg, Itzehoe, Heiligenstedten, Beidenfleth und Wewelsfleth aufgefangen und registriert.

Der zweite experimentelle Besatz mit dem Europäischen Stör in dem Tidenfluss ist ein Glied in der Kette vielfältiger Maßnahmen des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei zur Wiedereingliederung des nahezu ausgestorbenen Urfisches in der Mittel- und Unterelbe, Stör und Oste. Der erste experimentelle Besatz mit 53 Stören im Kreis Steinburg fand vor einem Jahr im Rahmen des Itzehoer Störschipperfestes statt, bis 2012 wird es in der Stör weitere Besatzversuche geben.

Dem Aussetzen der beiden Fische war im Kellinghusener Bürgerhaus eine Informationsveranstaltung des Touristikvermarkters Holsteiner Auenland vorausgegangen für die Anrainergemeinden der Stör, Behördenvertreter aus den Bereichen Wasserwirtschaft und Naturschutz des Kreises und des Landes sowie Sportfischerverbände. Erik Bornholdt, Holsteiner Auenland, wies in seiner Begrüßung auf die Notwendigkeit hin, das Bewusstsein für den Stör in der Öffentlichkeit zu schärfen. Jörn Gessner und Frank Fredrich vom Leibniz-Institut berichteten über erste Ergebnisse und Perspektiven des Experiments, das mit Mitteln des Bundes und der Anrainerländer, bis hin nach Brandenburg, finanziert wird.

Der Europäische Stör wurde vor gut hundert Jahren an den Rand des Aussterbens gedrängt. Ein wesentlicher Grund sei die Jagd auf den Kaviarlieferanten gewesen. Wurden bis in die 1880er Jahre jährlich im Unterelbebereich etwa 250 Störe gefangen, waren es nach Einsetzen der Industrialisierung der Fischerei Ende des 19. Jahrhundert 5000 pro Jahr. Flankierende Maßnahmen zur beabsichtigten Wiedereinbürgerung seien notwendig, wie Laichfischbestände aufbauen, das Telemetrie- und Markierungsprogramm, Renaturierungsmaßnahmen in den Flüssen und die Einbeziehung der Öffentlichkeit.

Den einzigen freilebenden, aber "abenteuerlich kleinen" Bestand an Europäischen Stören gebe es in Flüssen der französischen Atlantikküste, mit abnehmender Tendenz. Die männlichen Tiere erreichen mit acht bis zwölf Jahren die Geschlechtsreife, die Weibchen mit zwölf bis 15 Jahren. Aus dem französischen Bestand rekrutiert das Leibniz-Institut die Nachzucht. "Zur Zeit hängen wir komplett am Tropf der Franzosen."

Fischer, die artengeschützten Störe fangen, registrieren die Markierungen und setzen die Fische wieder aus. So kam am 5. April aus dem dänischen Esbjerg die Nachricht, dass dort einer der vor einem Jahr in Itzehoe ausgesetzten Störe registriert wurde. "Das war der bisher einzige Fang von 53 Fischen", sagte Frank Fredrich. Die Rückkehr in das Laichgewässer, den Heimatfluss geschehe sehr früh, bereits mit der ersten Nahrungsaufnahme. Der Abwanderung von der Stör in die Elbe und Nordsee folge erst nach Jahren die Rückkehr in das Heimatgewässer. Erst wenn alle Voraussetzungen für die Wiedereingliederung des Störs in den Unterelbebereich geschaffen seien, könne der eigentliche Besatz beginnen mit einer Größenordnung von 50 000 bis 100 000 Tieren. Nach weiteren 12 bis 15 Jahren erfolge die natürliche Bestandsvermehrung. 20 bis 25 Jahren dauert es, bis die Maßnahme als Erfolg bezeichnet werden könne.

Wolfgang Möbius vom Wasserbeschaffungsverband "Mittleres Störgebiet" erklärte, dass das Ziel seines Verbandes auf der Grundlage der EU-Wasserrahmenrichtlinie die Schaffung des guten ökologischen Zustandes von Gewässern sei. Unter den an der Vorplanung zur Projektausführung an der Renaturierung der Stör im Oberlauf beteiligten Firmen ist die Ingenieurgemeinschaft Klütz & Collegen, Itzehoe. Stefan Reese erläuterte den Stand der Arbeiten seiner Firma: "Unsere Überlegungen schließen beides ein, die Stör und den Stör." Zwischen Bünzener Au und Kellinghusen soll die Stör mit ihren Nebenflüssen renaturiert werden, die Gesamtlänge einschließlich Nebenflüsse beträgt 44 Kilometer. Gefördert wird das Projekt vom Land-Schleswig-Holstein.

Jens Uwe Lützen aus Itzehoe, der in der Gesellschaft zur Rettung des Störs mitarbeitet, setzt sich seit zehn Jahren für den Fisch und den Fluss ein. Er berichtete, wie sehr in den vergangenen Jahren das Bewusstsein der Bevölkerung gestiegen ist und wies auf zahlreiche Beispiele hin, wie zunehmende Wassersportaktivitäten, Störschipperfeste und das 1. Drachenboot-Rennen, Gemeinden, die den Stör in ihr Wappen aufnehmen, Vorträge, Rundfunkbeiträge und Pressearbeit, das erste Stör-Denkmal in Itzehoe bis hin zum Beginn der Renaturierung der Stör durch das Land Schleswig-Holstein.

Über die zunehmende touristische Bedeutung der Stör berichtete Olaf Prüß, Region Nord, Büro für Regionalentwicklung. Er wünscht sich eine noch bessere touristische Vernetzung mit dem ganzen Bereich der Unterelbe, dafür könne der Stör als länderübergreifendes Element dienen.

Bericht aus der Norddeutschen Rundschau vom 4. Mai 2010 | Von Ingrid Schwichtenberg

http://www.shz.de/nachrichten/lokale...-im-bauch.html
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Beitragvon dat_geit » Sa 8. Mai 2010, 08:46

Die Stör und der Stör

Am 26.04.2010 fand im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Kellinghusen im Anschluß daran am Kanuanleger bei Rosdorf der Besatz mit 2 Stören statt.
Unterstützt wurde dieses Projekt durch den VdSA Kellinghusen, in dessen Pachtabschnitt dieser experimentelle Besatz geplant war.
Ziel war es Daten über das Wanderverhalten nun auch oberhalb des tidenbeeinflussten Bereiches zu gewinnen.
Siehe auch den Artikel in der Norddeutschen Rundschau http://www.shz.de/nachrichten/lokales/n ... bauch.html

Vom Vorstand waren zahlreiche Mitglieder sowohl an dieser Aktion, wie auch begleitend dabei.
Vor Ort wurden im wesentlichen die Überwachungsaufgaben durch Dipl. Biologe Frank Friedrech geleitet und begleitet. Frank verfügt nicht nur im Stör Projekt über einen sehr großen Erfahrungsschatz, sondern hat über das Projekt des Ostseestöres im Oderraum, dass er parallel weiterhin betreut, auch in für uns sehr interessanten weiteren Projekten in der Vergangenheit mitgemischt.

Seine ganz persönliche Leidenschaft gilt den Quappen, was gerade wir Angler sehr gut verstehen können.
Im Gegensatz dazu ist der Versuch der Wiederansiedlung des Störe doch eher aus Anglersicht unter dem Aspekt der immer wichtiger werdenden Artenvielfalt (Biodiversität) zu sehen.

Ich hatte die Gelegenheit Frank und seine Mitstreiter nicht nur kennen zu lernen, sondern durfte sie sogar bei ihrer Arbeit begleiten.
Da wir hier ein Projekt unter Einbezug der nächsten Generationen angeschoben hatten, habe ich mich besonders darüber gefreut, dass auf der ersten Telemetriefahrt mein jüngster Sohn Dustin Frank begleiten durfte und auch die Kopfhörer des Hydrofons aufhaben durfte.

Den Stören wurde ein Sender in die Bauchhöhle implantiert (Norwegen, 7,5mm Größe), der durch eine kleine Energiezelle etwa 30 Tage lang einen Impuls abgeben kann, mit dessen Hilfe man ihn durch ein Horchgerät auf dem Boot aufspüren kann.

Ausserdem wurden Empfänger in Bojenform in den Wasserkörper eingebracht, um auch dort Daten über seine Bewegungen zu sammeln.
Die Bojen können das codierte Signal eines jeden mit Sender versehenen Störes speichern und lassen sich mittels Bluetooth auslesen.

Sie helfen auch bei schwierigen Bedingungen das Wanderverhalten der Fische zu erfassen.
Denn besonders bei Wind und Wetter, sowie einem gen die Strömung arbeitenden Aussenborder ist es nicht leicht einem am Grund liegenden Stör aufzufinden. Leider kann das Signal auch nicht in kurzen Zeitabständen gesendet werden, da sonst die Energiereserve zu schnell erschöpft wäre.

Das bedeutet im konkreten Fall maximal 1-2 Signal pro Minute, was Angesicht der geschilderten Umstände nicht gerade leicht ist.

Hier kommt allerdings den Männern auf den Booten auch ihre in den letzten Jahren sowohl auf der Oder wie auch bei anderen Projekten mit Telemetriebegleitung erworbene Erfahrung zu Gute.

Unsere Aufgabe umspannte die logistische Unterstützung mit Ersatzteilen, Ersatzmotoren u.ä., Manpower bei slippen und aufnehmen der Boote, Detailortskenntnisse anbieten, Kontakte herstellen und unterhalten und dergleichen.

Der erste Fisch verschwand für uns leider viel zu schnell Richtung Nordsee und bereits eine Woche später am letzten Mittwoch(05.05.) war Frank mit einem neuen kleinen Freund zurück.

Bereits kurze Zeit nach seiner Ankunft brachten wir eine Boje weiter flussaufwärts aus und setzten einen den kleinen besenderten Freund oberhalb der Rausche bei Arpsdorf ein.

Diesmal durfte ich dem „Kleinen“ die Freiheit schenken.
Ich versuchte dem kleinen Franzosen noch schnell zu erklären, wo er am besten Aufgehoben wäre und entließ ihn dann in die Stör.

Dann war wirklich Manpower gefragt und wieder einmal arbeiteten unser 1. Vorsitzender, die beiden Gewässerwarte und Frank Hand in Hand um ein mitgebrachtes Boot zu slippen und das bisher von Albrecht Hahn aus Altmühlendorf gestellte Leihboot aufzunehmen.

Schnell war auch diese Aufgabe routiniert erledigt selbst die Batterie in Franks Auto, welche plötzlich seine Mitarbeit verweigerte, konnte uns den Abend nicht versauen, welcher erneut in gemütlicher Atmosphäre ausklang.

Am Donnerstag morgen war die Spannung bei mir schon ins unerträgliche gestiegen, als ich mich mit Frank am verabredeten Punkt traf, um das Boots aufzurüsten und die erste Messtelle auszulesen.

War der Kleine noch bei uns? Und wenn ja wo hatte der die Nacht verbracht?

Das Boote war schnell einsatzbereit und Frank schritt mit dem Laptop zur Tat.

Die innere Unruhe und Spannung stieg. Doch was für eine Freude für den Moment, als Frank mir zeigte, das unser Freund noch nicht die Position am Südrand von Kellinghusen überschritten hatte.

Jetzt fing die Suche für ihn stromauf an und ich wartete geduldig auf seine erste Nachricht, während ich Vorbereitungen für einen kleine Brotzeit traf.
Dann bekam ich die erlösende Nachricht, dass unser Freund beinahe vor meiner Haustür gegen Mitternacht halt gemacht hatte und sich noch dort aufhielt.

Nach einer gewissen Zeit der Beobachtung verhielt sich der Stör doch sehr ruhig und wir entschieden erst einmal unser leibliches Wohl in den Vordergrund zu stellen.
Es war kalt, aber trotzdem nutzten wir den kleinen Picknickplatz an der Störbrücke bei Rosdorf, um ein Mittagsmahl einzunehmen.

Wie immer drehten sich die Gespräche dabei nicht nur um den Stör.

Vom Boot her lauschten wir den auf maximale Lautstärke geregelten Kopfhörern, damit unser Freund nicht unbemerkt sich an uns vorbei schleichen konnte.

Frank machte sich nach dem Dinner erneut auf die Suche und fand ihn unwesentlich von dieser Stelle entfernt wieder.

Am Abend verabredeten wir uns zum Auslesen der Telemetriemeßstelle oberhalb seiner momentanen Position.
Dabei durfte ich assistieren.
Auch nahm ich in Zuarbeit während Frank sich mit der Datenerfassung befasste das Messprogramm für die Wasserdaten vor.

Sehr schön war es dabei von Frank nach kurzer Einweisung das Multiparametermessgerät aus seinem Bestand bedienen zu dürfen und damit ein neues Gerät zur Bestimmung der Gewässergüte kennen lernen zu dürfen.

Im Gegensatz zu meinen Gerät, die der Verein angeschafft hat und die auch sehr gut sind, kann ich mit Hilfe dieses Gerätes und einer mit 10m Kabel verlängerten Sonde, eine Vielzahl von Messwerten praktische gleichzeitig ermitteln.

PH, Sauerstoff, Leitwert, Sichtigkeit, Salzgehalt, und Temperatur können sehr schnell in der jeweiligen Tiefe ermittelt werden. Natürlich ist die Durchmischung innerhalb eines Fließgewässers wie der Stör so gleichmäßig, dass eine Tiefenmessung nicht nötig ist. Aber auf einem See spielt ein solches Gerät erst sein volles Potential aus.

Die Werte waren bekannter maßen gut und so beendeten wir für diesen Abend das Programm. Frank musste noch bis Wewelsfleth und ich zur Vorstandssitzung.

-----------wird fortgesetzt


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Beitragvon dat_geit » Sa 8. Mai 2010, 10:32

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Beitragvon dorschgreifer » Mo 10. Mai 2010, 03:55

Sehr schöner Bericht Andy, ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung. :wink:
Gruß Rüdiger
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Beitragvon dat_geit » Mo 10. Mai 2010, 10:47

In der Fortsetzung spielt auch der SAV eine Rolle.
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Beitragvon dat_geit » Mi 12. Mai 2010, 10:41

2. Teil

Am darauf folgenden Mittwoch begann der kleine Franzose langsam seinen Abstieg in Richtung Nordsee. Während der bereits auf dem Weg nach Itzehoe war, fand am Donnerstag der Wechsel zwischen Frank und seinem Sohn Alex statt.

Da sich der Aufenthaltsort bereits im Bereich Itzehoe abzeichnete nahm mein 1. Vorsitzender bereits am Donnerstag Abend Kontakt zu unseren Itzehoer Freunden vom SAV Itzehoe auf.
Sofort half man von deren Seiten mit einem neuen Liegeplatz vor der Brücke in Heiligenstedten.
Jörn Lipp regelte alles nötige und beschaffte die Schlüssel.

Der bisherige Liegeplatz in Kellinghusen, den freundlicher Weise die Kameraden von dem Wassersportverein zur Verfügung stellten, wurde bis auf weiteres lediglich als Option gehalten.

Am Freitag Morgen (07.05.), hatte bereits routiniert Alex die Überwachung des Störes von Frank übernommen.
Denn Frank wurde bereits ehnsüchtig auf der polnischen Seite der Oder erwartet.

Auch Alex ließ sich weder von Wind noch Wetter schrecken und verbrachte den ganzen Tag bei unserem kleinen Freund auf der Stör. Der Fisch war mittlerweile in den Tiedenbereich der Stör abgewandert in bewegte sich im Raum Itzehoe.

Während wir am Nachmittag zunächst das Leihboot wie versprochen zu Ali Hahn nach Altmühlendorf brachten und auf dem Rückweg auch Jan Kemnitz in Aukrug einen Besitz abstatteten, fand Alex den Stör erneut zwischen Itzehoe und Heiligenstedten wieder.

Am Abend konnte der zur Verfügung gestellte Liegeplatz bezogen werden und wir halfen wie bisher auch dieses Mal beim Abrüsten des Bootes und Transport der Ausrüstung.

Der Fisch blieb nicht lange dort und bewegte sich über das Wochenende langsam weiter Richtung Nordsee.

Am Ende von Teil 2 möchte ich auch auf 2 Personen aufmerksam machen, die ich bisher kaum erwähnte, weil sie ihren wichtigen Job meistens unauffällig im Hintergrund erledigen.

Ohne sie wäre allerdings das Projekt an der Stör gar nicht möglich.

Zu einem Dipl. Biologe Jörn Geßner, den Leiter des Projektes zur Wiedereinbürgerung beim IGB in Berlin, so wie Jens Uwe Lützen aus Itzehoe, der durch seine Recherchen und den unermüdlichen Einsatz den Stör für die Stör erst in den Vordergrund befördern konnte.

Die Verdienste von Jens Uwe,d er ja auch in diesem Forum tätig ist, sind kaum ausreichend in Sachen Stör zu würdigen. Nur an dieser Stelle mal ein ganz herzliches Dankeschön.

Wenn ich bedenke, dass so eben bestätigt wurde, was viele von uns schon vermuteten, dass es sich um den kältesten Mai seit 70 Jahren handelt, sind wir allen, die vor allem draussen Hand anlegten zu Dank verpflichtet.

Vor allem auch meinem Stellvertreter, Heino, den ich beinahe zu jeder Tages und Nachtzeit um Hilfe bitten kann und der immer kommt und auch mit Rat und Material aushelfen kann.

Nicht zu vergessen die Nummer 1 in unserem Vorstand, Peter Leisner, der während der gesamten Zeit nicht nur durch Worte, sondern besonders auch durch seine Taten glänzte.

Teil 3

gibt hoffentlich bald, wenn der nächste Stör den Oberlauf erkunden darf.


bis dahin

Andreas
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Beitragvon dorschgreifer » Mi 12. Mai 2010, 12:03

Wieder ein sehr schöner Bericht, so ist man immer auf dem Laufenden. :wink:

Auch von mir einen herzlichen Dank an die Helfenden, ohne die so einiges nicht möglich wäre.
Gruß Rüdiger
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Beitragvon dat_geit » Do 13. Mai 2010, 18:51

Update

Der nächste Stör (Die Nummer 3) ist unterwegs.

Als Paten für das Besetzen haben wir heute mal eine Frau ausgewählt, weil der kleine ja schließlich Franzose ist :wink: .

Im Stadtgebiet von Neumünster durste diesmal der nächste Gast starten.

Bereicht dazu folgt in den nächsten Tagen, wenn seine Daten ausgewertet werden.
Auch morgen früh wird es spannend, wo der kleine die Nacht verbracht hat.

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Beitragvon Dr.Tossi » Do 13. Mai 2010, 21:01

Moin Andy,

danke für deine Berichte und die Bilder :daumenhoch: !!!! Ist 'ne echt interessante Geschichte.
Bin schon gespannt wie es weitergeht... :D
Gruß Torsten
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Beitragvon Schloti » Fr 14. Mai 2010, 04:41

Andy,

danke schön das du uns auf dem laufenden hälst!
Gruß
Sven
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