Aktuelle Fangberichte Saison 2007/2008

Brandungsangeln an den Küsten Schleswig-Holsteins

Moderator: Stör-Angler

Beitragvon Carp4Fun » Di 20. Nov 2007, 20:58

Wahnsinn, Apollo macht sich ja richtig gut beim Angeln! Wär vielleicht der passende Ausgleich für den stressigen Job (vom Zeitmangel mal abgesehen) und wenns mal kalt wird, hat er bestimmt ein Tröpfchen Ouzo für die Mitangler parat. :P Ich wiederhole mich zwar, aber trotzdem wieder ein schöner Bericht und schöne Fotos, Wolfgang! Petri zu den Fischen und gedrückte Daumen, dass es die nächsten Male bei euch wieder besser läuft. :wink:

Wulfman hat geschrieben:Auf Fangmeldungen ohne Fotos gebe ich gar nichts mehr, außer ich kenne die Kollegen die etwas berichten :wink:

Auf solche Spezis trifft man leider immer mal wieder. Die Oberspezis sorgen ja meist auch schon ganz von alleine dafür, dass ihre maßlosen Übertreibungen irgendwann ans Tageslicht kommen. Ist mir aber eigentlich völlig Banane, denn letzlich verschaffen sie sich auf diese Weise nur Mitleid und berauben sich selbst ihrer wahren Erlebnisse. Denn ist der angebliche Meterhecht erstmal gefangen, stellt der tatsächlich gefangene ja nix Außergewöhnliches mehr dar... :wink: Aber wie gesagt, solche Gesellen fallen früher oder später auf. Was viel häufiger vorkommt, sind ganz sicher die kleinen, unscheinbaren Übertreibungen. -Wer fängt schon gerne einen Karpfen von 19,5 Pfund oder einen Hecht von 99 cm?? :lol:
Gruß
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Beitragvon Degl » Di 20. Nov 2007, 21:33

@Wulfman,

hattet ihr keine Zeit mehr?
oder keine Lust mehr?

Denke 18:30 ist eigentlich zu Früh um abzuhauen,da oft wirklich erst später gefangen wird.................habs selbst schon öfter erlebt,auch auf Seebrücken :wink:

gruß degl
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Beitragvon dorschgreifer » Mi 21. Nov 2007, 06:06

Trotz des generften Wulfman, sehr schöne Bilder und toller Bericht, Petri zu den Fischen.

Die Brücke sieht ja auch wirklich wieder ganz gut begehbar aus, ich kenne sie noch mit durchgegammelten Boden und kleinem Häuschen, kurz vor dem Brückenende, links. Ich habe dort eigentlich auch immer ganz gut gefangen.

Wolfgang, das mit den Fangmeldungen ist wirklich so eine Sache....

Allerdings wäre ich auch wie degl schon schrieb nicht so früh nach Hause gefahren. Mich bekommt vor 22:00 Uhr eigentliche keiner vom Strand weg, da die Beiszeiten wirklich sehr unterschiedlich sind. Immerhin habt ihr einen 57er gefangen, da sind dann bestimmt noch mehr. :wink:
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Beitragvon Wulfman » Mi 21. Nov 2007, 06:33

dorschgreifer hat geschrieben:Allerdings wäre ich auch wie degl schon schrieb nicht so früh nach Hause gefahren. Mich bekommt vor 22:00 Uhr eigentliche keiner vom Strand weg, da die Beiszeiten wirklich sehr unterschiedlich sind. Immerhin habt ihr einen 57er gefangen, da sind dann bestimmt noch mehr. :wink:


Ihr habt ja Recht und eigentlich gehen wir auch nie vor Mitternacht aber gestern war irgendwie alles anders.
7 Stunden stramm den Wind von vorne. Apollo frustriert und durchgefroren.
Pausenlose Geschichten die irgendwann wirklich nervten und wohl zuviel
Erwartungen in den Angeltag gelegt. Es kann nur besser werden :roll:

Gruß

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Beitragvon Jochi » Do 22. Nov 2007, 12:29

Ich werde mein Glück mal morgen (vorraussichtlich) in Johannistal versuchen. Bedingungen scheinen einigermaßen zu stimmen. Werde dann berichten. Sollte jemand Interesse haben, mitzukommen, kann er sich ja heute noch melden...
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Beitragvon Jochi » Mo 26. Nov 2007, 12:24

So, nun mein Berich vom "Erlebnis" Johannistal am 23.11..
Bedingungen schienen optimal. Im Hellen tat sich nichts, obwohl bei meinem Ankommen zwei Leutchen einpackten und innerhalb von zwei Stunden ca. 8 gute Dorsche gefangen hatten.
Wind kam aus West, ca. Bft.3, ein wenig Brandung. Um es kurz zu machen: gegen ca. 22 Uhr flog mein Zelt weg, weil der Wind von einer auf die andere Sekunde plötzlich mit ca. Stärke 8/9 aus Ost kam. Es blieb dann zum Glück im Zaun zum Schießplatz Putlos hängen. Gleichzeitig fing es kräftig an zu regnen :evil: . Die nächste Stunde verbrachte ich damit, mein Zelt festzuhalten, weil an ein Befestigen unter diesen Umständen nicht einmal zu denken war. Irgendwann nach einer Stunde musste ich mich dann um meine Ruten kümmern. Die standen nämlich fast zum Halbkreis gebogen im Dreibein - Kraut ohne Ende! Zum Puhlen verzog ich mich dann in mein Zelt. Und als ich mich dann irgendwann umdrehte, stand mein Dreibein im Wasser!
Mein Unterfangen, zu Angeln, habe ich dann beim zweiten Anstieg des Wassers nach wenigen Minuten aufgegeben. Ich war nur noch damit beschäftigt, mein Material zu retten und in Sicherheit zu bringen. Einen Strand gab es nämlich plötzlich nicht mehr und die starke Brandung (der Wind hatte mittlerweile auf West gedreht) schlug gegen die neue Uferbefestigung...! Ich habe dann noch eine Stunde zum Krautpuhlen und Einpacken gebraucht und war entsprechend genervt. So ein Desaster habe ich noch nicht erlebt und in Johannistal habe ich in der Vergangenheit immer ordentlich gefangen... diemal hatts nur zu zwei Platten von ca. 40 und 25cm (letztere schwimmt wieder) gereicht.
Naja, es wird auch wieder besser kommen... :x
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Beitragvon Wulfman » Mo 26. Nov 2007, 13:23

Hi Jochi

Ist schon irgendwie tragisch was, zur Zeit bei einigen Leuten, in der
Brandung passiert. Kommt mir ein bißchen bekannt vor, ich meine
das mit dem völlig genervt sein, aber wie Du ja schon selber sagst.

Es kann nur besser werden :P

Gruß

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Beitragvon dorschgreifer » Mo 26. Nov 2007, 14:09

Hi jochi,

auch mir kommt das sehr bekannt vor, insbesondere mit dem Kraut, das plötzlich aus heiterem Himmel auftaucht und wo man beim puhlen garnicht mehr gegen an kommt.

Aber immerhin 2 Platte gefangen, mein Petri dazu.

Haben die beiden "Leuchten" denn genau dort gestanden, wo Du warst oder weiter lang, das könnte manchmal die unterschiedlichen Fänge erklären. Da brauch ja schließlich nur ne Rinne sein und schon hat man den Sack voll Fisch und die anderen links und rechts schauen in die Röhre. :wink:
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Beitragvon Jochi » Mo 26. Nov 2007, 14:40

@dorschgreifer
Ich habe auf der selben Stelle gefischt. Habe mir sogar noch die Wurf-/Fangweite geben lassen. Als das nicht klappte, habe ich natürlich die Wurfweite variiert. Auch andere Vorfächer (kürzere Mundschnur, auftreibend, etc.) habe ich probiert.Und eine Rinne o.ä. gibt's dort nicht. Ich war gleich vorne an. Dort hat man auf der linken Seite überwiegend Sandboden und auf der rechten Seite (zur ersten Buhne hin) bewachsenen, hängerträchtigen Grund hat. Das waren auch meine ersten Platten dort. Hatte bis dahin ausschließlich Dorsche. Obwohl es ja eigentlich (am Tage) ein hervorragender Plattenstrand sein soll...
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Beitragvon dorschgreifer » Mo 26. Nov 2007, 19:54

Manche Tage sind eben einfach komisch, da steckt man nicht drin.

Also weiter üben, einen Toptag hattest Du dort ja schon, also kommt auch irgendwann wieder ein Zweiter.

Und das mit den Hängern nach rechts kann ich bestätigen, dort habe ich auch schon Lehrgeld bezahlt. :lol:
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