30.05. bis 12.06.2008 - ein Traum wird wahr!

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Beitragvon marcio25 » Di 17. Jun 2008, 14:21

Schöne Bilder Zanderhunter ich hoffe das wir, nachdem unsere Norge Reise dieses jahr ein Reinfall war, nächstes Jahr auch mal wieder Richtung Mittelnorwegen geht :hoff:
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Beitragvon Spöket » Di 17. Jun 2008, 16:34

Sönke,

wenn ich auf dein Anreisedatum schaue, wird mir auch klar warum du keine Angler an der Orkla gesehen hast. Die Lachssaison beginnt in Norge am 1. Juni. Und ganz schön viel Wasser drin im Fluss... :shock:

Gruss Lars
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Beitragvon Zanderhunter » Do 19. Jun 2008, 17:38

Spöket hat geschrieben:Sönke,

wenn ich auf dein Anreisedatum schaue, wird mir auch klar warum du keine Angler an der Orkla gesehen hast. Die Lachssaison beginnt in Norge am 1. Juni. Und ganz schön viel Wasser drin im Fluss... :shock:

Gruss Lars


Das ist richtig. Auf der Rückreise waren jede Menge Angler unterwegs. So viele Wohnmobile, Autos, Wohnwagen tc. hatte ich an der Orkla noch nie gesehen. Der Wasserstand war gar nicht mehr so hoch, da habe ich ganz andere Wasserstände erlebt.
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Beitragvon Wulfman » Do 19. Jun 2008, 18:16

Mensch Sönke

Du machst das aber wirklich spannend.... und will ja auch nicht nerven, aber

WANN GEHTS WEITER :verneig: :verneig: :verneig:

Gruß

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Beitragvon Carp4Fun » Do 19. Jun 2008, 18:32

Wulfman hat geschrieben:WANN GEHTS WEITER :verneig: :verneig: :verneig:

Ich kann's auch kaum erwarten, aber gleich ist wieder Fußball. :cry: :lol:
Gruß
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Beitragvon Wulfman » Do 19. Jun 2008, 18:38

Carp4Fun hat geschrieben:Ich kann's auch kaum erwarten, aber gleich ist wieder Fußball. :cry: :lol:


Na dann wird das heute ja nichts mehr, Fußball....neeeeee, neeeeee :shock:

Gruß

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Beitragvon Carp4Fun » Do 19. Jun 2008, 18:47

Wulfman hat geschrieben:Na dann wird das heute ja nichts mehr, Fußball....neeeeee, neeeeee :shock:

Wenn ich mich entscheiden müsste, wären mir Sönke's Fangergebnisse auch lieber. :lol:
Gruß
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Beitragvon dorschgreifer » Fr 20. Jun 2008, 05:22

Carp4Fun hat geschrieben:Wenn ich mich entscheiden müsste, wären mir Sönke's Fangergebnisse auch lieber. :lol:


Mir auch.
Gruß Rüdiger
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Beitragvon DIDI » Fr 20. Jun 2008, 22:27

Mir nicht!!!!!!!!!!

Aber so langsam dürfte der Pegel nach der Siegesfeier so weit gesunken sein, dass der Bericht weitergeht. :prost:

Also, mehr Fotos, mehr Berichte, bitte vorm Halbfinale!!!

DIDI
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Beitragvon Zanderhunter » Mo 23. Jun 2008, 18:03

Da bin ich wieder. Ich habe Euch nicht absichtlich auf die Folter gespannt. Ganz im Gegenteil, ich hatte bereits einen weiteren Teil fertig geschrieben (1,5 Std.) und ab kam ich mal wieder auf die falsche Taste vor der Veröffentlichung und alles war weg. Nun schreibe ich meine Berichte lieber über openoffice vor. Nun aber zum Thema.

Wie schon geschrieben kamen wir um 19.30Uhr auf Hitra an. Wir wurden von strahlendem Sonnenschein empfangen.

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Die Autos wurden geleert, das Haus bezogen und die Boote übernommen. Das zweite Boot war sogar größer als erwartet. Statt 20 Fuss 24Fuss und statt 80 PS sogar 110PS. Die beiden Boote ohne Ruten waren unsere.

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Der Urlaub konnte beginnen. Auf mein Drängen hin sind wir noch am gleichen Abend raus gefahren. Das sollte sich als absoluter Glücksfall heraus stellen. Der Wind war eingeschlafen und wir entschieden uns, eine Angelstelle auszuprobieren, die ich mir über Winter auf meinen Karten zu Hause ausgeguckt hatte. Sie liegt rund eine Std. Fahrt von unserem Haus entfernt. Dort hatten wir noch nie geangelt. Zu dritt gingen wir 29 Pollacks zwischen 4 und 6kg und 10 Dorsche, wobei der größte 6,8kg hatte. Wir hatten uns 3 zusammen liegende Unterwasserberge ausgesucht, wobei sich ein Berg mit einer Wassertiefe von 12m als Hotspot heraus stellte. Nach 3Std. brachen wir unsere erste Ausfahrt ab, schließlich mussten wir unseren Fang ja auch noch versorgen. Hier die Fotos der ersten Ausfahrt.

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Der größte Dorsch am ersten Tag.

Das Wetter sollte in den nächsten Tagen stetig bleiben. Und so wiederholte sich unser Tagesablauf. Aufstehen, frühstücken, rein in die Angelklamotten, aus aufs Meer, schlachten, Abendbrot essen, Schwarze Sau spielen und dabei dummes Zeugs reden und schlafen. Die Sonne schien so stark, dass es schon eine Qual war, mit dem Überlebensanzug auf dem Meer unterwegs zu sein. Was habe ich geschwitzt. Gut das wenigstens Wind da war. Doch der war an einigen Tagen so stark, dass wir nicht weiter raus fahren konnten und wir um die Insel herum unser Glück versuchen mussten.

Wie ich schon vor 2 Jahren festgestellt hatte, nimmt der Angeldruck zu sehens zu. Aus meiner Sicht ist es inzwischen extrem schwierig, Fische die Standort treu sind, zu fangen. Wenn die Schwarmfische kommen, sieht das anders aus. Köhler zwischen 3 und 6 kg zu fangen war kein Problem. Größere konnten wir in der ersten Woche nicht fangen und auch andere hatten nicht das Glück. Auch waren kaum große Dorsche unter den kleinen Köhlers. Da ging nichts. Um die Köhler zu fangen, steuerten wir Unterwasserberge von 130 und 167m an. Die Echolote zeigte reichlich Fische zwischen 30 und 80 Metern an. Dabei war auffällig, dass die größeren Köhler eher flacher standen, teilweise auf 5 bis 10m. Ein Teil von uns hat mit Tannenbäumen gefischt. Ein Pilker und 2 Maks. Wenn dann 3 größere Fische einsteigen, hatten meine Kollegen einiges zu tun. Ich hab es vorgezogen, mit meiner Speedmaster und leichtem Pilker von 40g zu fischen. Die Bisse kommen hammerhart. Bei der ersten ersten Flucht nimmt der Köhler bestimmt 30 bis 40m Schnur. Mit der Zeit hatte ich die Bremse immer fester gestellt und die Fische immer kompromisloser gedrillt. Trotz geflochtenen Schur hab ich so gut wie keinen Fisch verloren. Meine Rute ist echt klasse.

Beim Fischen auf Pollacks im Flachen habe ich Gummifische von 10cm benutzt. Hier haben sich zwei Farben als fängig heraus gestellt. Einmal blauweiß mit glitter und roter Kehle und dann orangeschwarz. Köpfe je nach Drifft zwischen 20 und 40g. Auch hier konnte die Speedmaster total überzeugen. Jeder noch so kleine Zupfer wurde angezeigt. Trotz Hängergefahr konnte ich die Köder extrem Grundnah führen, da ich jeden noch so kleinen Widerstand sofort spürte und so immer reagieren konnte. Und auch hier kamen die Bisse mit einer Urgewalt. Die Fluchten der Pollacks sind nicht ganz so lang wie die der Seelachse, aber mind. genau so hart. Und wehe, sie erreichen das Kraut. Sie setzen sich sofort fest. Von daher heißt es gegen halten. Kein Problem für meine Rute.

Die Pollacks wurden auf dem Echolot wunderbar als Sichel dargestellt. Ich konnte jeden zweiten Fisch, den wir gefangen haben, vorhersagen.

Am vierten Tag hatte Herbert den Wunsch, der Heringsbucht einen Besuch abzustatten. Er wollte am Abend Brathering machen. Gesagt, getan. Mit beiden Booten ging es zum Heringsangeln.Die Hauptzeit für Hering ist eigentlich schon vorbei, trotzdem stellen sich in der Bucht zum Hochwasser immer mal wieder Heringe ein. So waren wir dann pünktlich 2 Std. vor dem Hochwasser in der Bucht. Anfangs war es recht schwierig, Heringe zu finden. Immer wieder ging mal vereinzelnd der eine oder andere Fisch an den Haken. Mit der Zeit wurden es dann aber mehr und wir hatten auch öfters 5 Fische auf einmal an der Angel. Beim Einholen haben wir bestimmt mehr als die Hälfte wieder verloren, trotzdem hatten wir nach 3 Std. fast 300 Heringe gefangen. Dazu kam noch ein Dorsch von 5kg, der Hunger auf einen Hering und übergebissen hatte. Und ich konnte noch zwei Makrelen fangen, was uns in dieser Bucht zuvor noch nie geglückt war. Hier ein Foto von der Verarbeitung der Fische.

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Herbert hat sich alle Mühe gegeben und 100 Heringe gebraten. Ein Festessen. Die Reste wurden in Sauer eingelegt und Tags darauf vertilgt. Angespornt legte Herbert nach. Nun wollte er Fischfrikadellen machen. Dazu schickte er uns noch zum Kaufmannsladen, wir sollte eine große Wanne besorgen. Wir waren zwar skeptisch, aber soll man einem 82. jährigen widersprechen? Tag darauf wussten wir warum. Er packte seinen Fleischwolf aus und dann ging es 3 Std. rund. Allen Fisch, den er nur bekommen konnte, wurde verarbeitet. Zum Schluss wurden fast 80 Frikadellen mit gefüllten 500g pro Stück auf den Tisch gebracht. Tennisbälle sind da nichts gegen. Das Rezept, streng geheim. Auch hier zwei nette Fotos.

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Eine ruhige Nacht nutzten wir dafür, auch einmal im Tiefen auf Lump und Leng zu angeln. An bekannten Stellen in Wassertiefen zwischen 180 und 250m versuchten wir unser Glück. Leider war es zu ruhig und war hatten so gut wie keine Drifft. So fingen wir nur 3 Haie. Ein Fleckenhai und zwei Dornhaie, wobei einer davon nur 15cm groß war.

In jeder Woche haben wir einen kleinen Wettbewerb ausgeschrieben. Jeder hat 5 Euro eingezahlt und für den schwersten Fisch gab es 40 Euro und für den zweit schwersten Fisch gab es 20 Euro. Bis zum letzten Tag der ersten Woche war mein Dorsch vom ersten Tag mit 6,8kg vorne. Am letzten Tag nahm ich dann Matthias vom anderen Boot mit auf mein Boot, damit auch er mal Fisch fängt. Und das tat er dann auch. Mit der Spinnrute auf 100g Pilker fing er einen kleinen Köhler. Den ließ er im Wasser und nach 15 Min. kam was kommen mußte. 13Kg Dorsch als einziger Überbeißer der ges. 2 Wochen bei 70m Wassertiefe. Nach 15 spannendem Drill war der Fisch endlich an Bord. So einen Dorsch hatte ich noch nie gesehen. Ein unglaublich bulliger Kopf und im Verhältnis sehr kurzer Fisch. 4Kg bestes Filet war das Ergebnis am Ende.

Die erste Woche endete mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.

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Oft saßen wir bis über Mitternacht vor dem Haus unf vergaßen völlig, wie spät es eigentlich war.

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Demnächst an dieser Stelle mehr.
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