Schaut euch mal das Monster an....

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Schaut euch mal das Monster an....

Beitragvon marcio25 » Do 10. Nov 2011, 15:32

... wird wohl auch in einigen Angelgazetten stehen gefunden aber auch bei Bissclips

:D


http://www.bissclips.tv/bissclips-tv/ra ... -2771.html

Schönes tier auf pikeworld.de steht die Story zum Fang. Eins vorweg das Tier durfte wieder schwimmen was ich sehr sehr sehr lobenswert finde.
Mal ne Frage an die Experten und Hobbybiologen wie alt mag so ein Monster sein??
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Re: Schaut euch mal das Monster an....

Beitragvon Lampro » Do 10. Nov 2011, 17:36

Was für ein Monster!! Nach so 'nem Fisch kann man die Angel eigentlich wegstellen! :lol:
Das toppt man nicht nochmal.

marcio25 hat geschrieben:Eins vorweg das Tier durfte wieder schwimmen was ich sehr sehr sehr lobenswert finde.


Was will man auch anderes machen mit einem Fisch dieser Größe. Kann man ja eigentlich unmöglich verwerten...Außerdem schmeckt Hecht nicht so gut!

Gibt bestimmt trotzdem viele, die dem 'nen Knüppel übern Kopf geschlagen hätten, um das Vereinsheim zu schmücken. Also, Respekt! :wink:
Gruß und Petri Heil,
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Beitragvon marcio25 » Fr 11. Nov 2011, 08:51

@ Fynn

ich weiß nicht inwieweit bei Hechten der geschmack des Fleisches leidet mit dem Alter hab wenn dann nur die max 60-70er auf dem Teller gehabt zuviele Gräten finde ich aber Geschmack okay.
Was ich so lobenswert an der Sache finde ist das man rausgefunden hat das HEchte dieser Größer Weibchen sind und bei der Größe und dem Gewicht ist die Nachkommen Produktion wohl enorm.
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Beitragvon Jochi » Fr 11. Nov 2011, 09:12

Geiler Fisch! Und richtig, Fische dieser Größe produzieren erheblich viel Nachwuchs.
Ob dieses Exemplar weiterhin Nachwuchs produzieren wird, halte ich aber für fraglich, denn ich bin mir nicht sicher, ob es die Tortur der Fotosession überleben wird. Nach meiner Erfahrung sind Hechte da ziemlich empfindlich...
Gruß Jochi

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Beitragvon dorschgreifer » Fr 11. Nov 2011, 13:10

Jochi hat geschrieben:Geiler Fisch! Und richtig, Fische dieser Größe produzieren erheblich viel Nachwuchs.


Naja, 10 Hechte a 2 Kg schaffen aber eventuell die gleiche Menge...., ist immer alles relativ, denn es gilt für den Hecht so in etwa:

Ein Rogner bildet ca. 40.000 Eier/kg Körpergewicht.

Also ein Hecht von 20 Kg bildet ca. 800000 Eier.

10 Hechte a 2 Kg = 20 Kg Hechte bilden genauso 800000 Eier.....

Stirbt aber ein 20 Kg Hecht (so ganz jung ist der ja nicht mehr), dann sind 800000 Eier futsch.

Wikepedia sagt dazu:
Die Durchschnittsgrößen liegen bei 50 bis 100 cm. Längen bis 150 cm oder Gewichte von über 20 kg sind möglich. Die Maximallänge wird in der Regel nur von Rognern (Weibchen) erreicht, die Milchner (Männchen) erreichen meist nicht mehr als 90 cm.


Seine durchschnittliche Lebenserwartung hat solch ein Hecht ja schon lange hinter sich und wer weis, ob er das nächste Laichgeschäft alleine schon auf Grund des Alters und seiner biologischen Uhr überlebt.....

Stirbt ein 2 Kg Hecht, dann sind aber "nur" 80000 Eier futsch, die anderen 9 Hechte können aber noch 720000 Eier produzieren und die tragen ja grundsätzlich die Guten Gene ihrer Mutter weiter.

Ich frage mich gerade, was für einen Hechtbestand besser ist......

Da grassieren immer so viele Gerüchte um die Gene und die Produktion, aber kaum einer hinterfragt diese Gerüchte und rechnet mal realistisch nach...., hört sich ja immer alles so plausibel an...


Ob dieses Exemplar weiterhin Nachwuchs produzieren wird, halte ich aber für fraglich, denn ich bin mir nicht sicher, ob es die Tortur der Fotosession überleben wird. Nach meiner Erfahrung sind Hechte da ziemlich empfindlich....


Das habe ich mir auch gleich beim ersten Anschauen gedacht, mir aber einen Kommentar verkniffen.

Und übrigends, Hechte schmecken auch mir sehr gut, mal ausgenommen von den Gräten. Und geht mal zu einem Seenfischer, was der für große Hechte verkauft und die Bestände in deren Gewässern sind auch ohne Besatz absolut super. So habe ich das zumindest vom alten Wittenseefischer erfahren, der alle große Hechte mit nimmt. Und dort ist der Großhechtbestand nach wie vor größer, als in jedem Besatzgewässer. :wink:
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Beitragvon Jochi » Fr 11. Nov 2011, 13:56

Na, das ist ja ´ne Rechnung von Dir... :idea: In der Schule würde man sagen: "Sechs! Setzen! Am Thema vorbei!" 8) :lol: Denn, wie Du ja selbst schreibst, die Rogenproduktion dieses Exemplares ist (bedingt durch das hohe Körpergewicht) nunmal sehr hoch. Da nützt es dann auch nichts, wenn noch andere (2Kg.) Hechte im Gewässer rumschwimmen...
Aber ok, ich lasse mich vom Rest des Beitrages zu einer knappen Vier überreden :twisted: :D
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Beitragvon dorschgreifer » Fr 11. Nov 2011, 16:26

Ob die Rechnung aufgeht oder nicht, das finde ich einfach mal nebensächlich, mir ging es nur darum, dass man sich alles schön reden kann, wenn man sich nur die richtigen Argumente zurechtlegt.

Wobei ich meine Rechnung sehr schön finde... :lol:

Fakt ist auf jeden Fall, dass man nie wissen kann, ob solch ein Fisch überhaupt noch einmal am Laichgeschäft teilnimmt.

Und dann bin ich grundsätzlich ein Gegner davon, dass sich einzelne Angler anmaßen zu wissen, was in einem Gewässer gut oder Schlecht für einen Bestand ist und was für den Bestand am Besten ist.... Ich würde einfach mal schätzen, der Angler hat sich in das Hechtangeln eingefuchst, was ihn erfolgreich macht. Von Gewässerbewirtschaftung hat er aber eventuell keine Ahnung und vom sorgsamen Umgang mit solchen Fischen wollen wir mal gar nicht reden, wenn solch ein Fisch im Unterfangkescher quer über den See gezogen wird, nur um ihn zu fotographieren und zu vermessen, und seine Freunde hat er ja auch noch angerufen... , wieviel Zeit da wohl so vergangen ist???:?

Ich habe ja kein Problem damit, dass man einen Fisch, den man nicht verwerten kann, wieder zurücksetzt, aber das bedeutet:

Landen, vom Haken lösen, eventuell schnell Messen, ein kurzes Bild und dann zurück ins Wasser mit ihm.

Das dauert dann maximal 3 Minuten, so bestimmt 15-30 Minuten, wenn nicht noch mehr. Und die Begründung mit dem hohen Laichanteil hat er aus meiner Sicht nur zu seiner Entlastung vorgeschoben. Das glaube ich kaum noch einem Angler, was aber nicht bedeutet, dass es nicht stimmen kann, ich habe da lediglich eine gewisse Scepsis entwickelt.

Auf jeden Fall kann man sagen: Sehr schöner stattlicher Fisch und dem Fänger ein fettes Petri, ist schon ein sehr seltener Ausnahmefang. :wink:
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Beitragvon marcio25 » Mo 14. Nov 2011, 08:58

Bei dem Foto wo sie den Kiemendeckel extrem weit "aufreißen" um ihn Hochzustemmen hab auch ganz schön geschluckt. Meines Wissens nach ist aber der Hecht einer von unseren Süßwasser Fischen die am meisten weg stecken können und sehr robust sind. Gut alten menschen machen auch andere gegebenheiten schneller zu schaffen als Jungen menschen. Wenn man aber bedenkt das schon Hechte gefangen worden sind die sich mit ner Schiffsschraube angeleget haben und trotzdem alt geworden sind könnte ich mir vorstellen das die große Dame vielleicht noch ein-zwei Laichperioden mitmacht, gesetz dem Fall sie wurde während der Tortour doch noch sehr ordentlich behandelt, sprich mit Wasser genügend versorgt und schonend für die Schleimhaut behandelt. Könnte jetzt auch schönrednerei sein aber einen Fisch der es geschafft hat so alt zu werden einfach die Lichter auszublasen finde ich auch nicht fair, auch Fischen zumindest die die wirklich so alt geworden sind sollte man doch "in würde" am alter sterben lassen nicht durch menschenhand.
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