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Hier alles rein, was sonst nirgendwo reinpasst.

Moderator: Stör-Angler

Beitragvon dat_geit » Do 7. Jan 2010, 09:26

Da muß ich euch leider widersprechen und das ziemlich energisch.

Die Bedenken kommen nicht von ungefähr und werden durch den NABU in einem derzeitigen Konkreten Beispiel sogar auf die Spitze getrieben.

Mehr dazu könnt ihr aktuell in unserem Landesverbandsforum lesen.

Wenn wir hier nicht darüber diskutieren, dann demonstrieren wir nicht an Veränderungen interessiert zu sein oder zu bequem zus ein, unser Meinung kund zu tun.

Hier ist der Ort für Diskussionen und damit meine ich das gesamte Forum. Von mir aus können ruhig kritsiche Menschen sehen, dass sich eine immer größer werdende Anzahl von Anglern darüber Gedanken macht, wie wir weiter mit unserem Hobby umgehen können und darüber die Belange des nachhaltigen Fischens und Naturschutzes zu bedienen.

Allein die Tatsache Gewässer zu besetzen und zu unterhalten rechtfertig keineswegs sie nach belieben ausbeuten zu dürfen. Wir gehen mit einer endlichen Resource um, die dazu auch noch eine Kreatur, sogar ein Wirbeltier ist.

Da niemand sich in unseren Breiten damit ernähren muß kann schon kritisch hinterfragt werden, warum ich eine große Anzahl von kleinen Fischen dem erhöhten Risiko an den folgen meiner Hobbyausübung zu verenden (Hier gibt es keinen Hegegedanken und sogar eine gefährdete Art) damit einige wenige den Weg in den Kochtopf finden.

Diese Aufrechnung müssen wir uns von anderen Naturschutzverbänden präsentieren lassen und werden dagegen wohl kaum vernünftige Argumente finden.

Wer an diesen Vorstellungen fest hält, begräbt die Zunkunft unseres Hobbys und die Grundlage sowie den Gedanken dahinter.
Wenn wir nicht bald etwas ändern wird man uns aus vielen Gewässern vertreiben und es endet mit der Nutzung von Privatseen und wenigen Pachtgewässern.

Der Aufhänger war nicht etwas zu unterstellen sondern sich zu einer bedenklichen Unverhältnismäßigkeit zu äußern, die vielleicht nicht mehr zeitgemäß ist.

Bei unserem Kollegen not_high handelt es sich um einen erfahrenen und organisierten Angler, von dem ich völlig unabhängig von seinem Alter bereits verlangen kann, sich sachlich damit auseinander zu setzen.

Vor allem dürfen wir uns nicht hinter dem catch&release verstecken, weil wir damit auf Dauer nicht durchkommen werden.

Wir benötigen einfach nur ein Umdenken und unsere Erwartungshaltungen müssen zurück geschraubt werden.

Ich hatte bereits öfter zu diesen Positionen Stellung genommen und werde mich nun auch immer mehr vom Zurücksetzen in so weit zurück ziehen, dass ich einfach nicht weiter fischen werde, wenn ich das gesetzte oder mein persönliches Limit (das sich sehr bescheiden bewegt) erreicht habe.

Fälschlicher Weise gefangenen Fische nehme ich hiervon aus, so lange ich nicht merke, dass ich diese mit meiner Methode oder Stelle gezielt anspreche.

Im übrigen bin ich der Meinung das gerade diese Diskussionen wichtig sind auch für unsere Jugendlichen und Neuangler, damit sie sich eine Meinung bilden können.

Darum hier und jetzt.......................und nicht wenn es zu spät ist
Wer SOT und Belly fährt hat mehr vom Fischen!!!

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Beitragvon loopcaster » Do 7. Jan 2010, 11:53

dat_geit hat geschrieben:Da muß ich euch leider widersprechen und das ziemlich energisch.


Das verstehe ich nicht,
wenn ich Deinen Post so lese sind wir in etwa einer Meinung was die persönliche Einstellung zum Fischen angeht.

Ich bin genauso Deiner Meinung das so etwas hier diskutiert werden kann / muss.

Fälschlicher Weise gefangenen Fische nehme ich hiervon aus.......

Wenn ich den ganzen Verlauf des Threads richtig verstanden habe, geht es um diese Fänge und deren Handling.

Es kann doch nicht angehen das jeder fälschlich gefangene Zander, Dorsch, Meerforelle, Lachs oder Karpfen (Hauptzielfisch) dermaßen niedergemacht wird ohne jegliche Hintergrundinformationen.

Auch in anderen Foren wird bei solchen Fängen explizid nachgefragt oder angemerkt:
na, den haste doch zurückgesetzt, oder
Tut das Not?
Fühlt sich alleine dadurch nicht jeder Poster auf den Schlips getreten?

Wie lange Fischen die Meisten schon???
Haben die Meisten nicht den Kenntnisstand sich angeeignet den man benötigt???
Und wenn so etwas gepostet wird, kann man nicht wie Markus vorschlug denjenigen sachlich in einer PN drauf hinweisen???
Wie oft haben wir es hier im Forum schon gehabt...............
Ein Post wird öffentlich kritisiert und mehrere User steigen mit ein und Hacken auf Demjenigen rum.

Um nochmal auf das Thema Handling von gefangenen Fischen zurückzukommen:

Wie wird es uns bzw. dem Angelneuling im Fernsehen vom Angelindianer vorgemacht???
Ich hab da gerade die Sendung mit den Makrelen auf Sylt vor Augen.
Ist so etwas Fischerman Like???
Ich kann mir gut vorstellen das die Angler in der Sendung jede Menge Fun hatten aber die Makrelen.................

ich glaub zu diesem Thema fällt mir noch mehr ein,
aber erstmal sacken lassen


Gruß
ML
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Beitragvon Carp4Fun » Do 7. Jan 2010, 14:00

Moin zusammen,

Ich finde, ihr habt irgendwie alle Recht und fasse mal zusammen. Ich kann Thomas K., Lars, Andy & Co. verstehen, wenn sie sagen, dass ein Forum auch die Möglichkeit bieten muss, unbequeme Dinge anzusprechen und gewisse Handlungsweisen kritisch zu hinterfragen. Ich kann aber auch den Einwand von Marcus verstehen, dass man die Betroffenen auch mal ganz dezent per PN auf ihr vermeintliches Fehlverhalten hinweisen könnte! Außerdem geb ich Rudi, Martin, Thomas & Co. völlig Recht, wenn sie befürchten, dass die Qualität des Forums ganz arg unter solchen gegenseitigen Zurechtweisungen zu leiden hat und darüber hinaus andere schreibwillige User verunsichert und vom Posten abgehalten werden. Und nicht zuletzt kann ich auch diejenigen verstehen, die nach solchen verbalen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit ihrer Fangmeldung zukünftig darauf verzichten, ihre Fänge öffentlich preiszugeben oder gar komplett von der Bildfläche verschwinden. Wer hat es schon nötig, seine Angelbesuche für andere zu dokumentieren, nur um im gleichen Atemzug fürchten zu müssen, anschließend dumm von der Seite angemacht zu werden? Wohl niemand, denke ich. :schulterzuck:

Wie gesagt, für mich haben alle bisherigen Einwände ein Stück weit ihre Berechtigung. Was hier seit geraumer Zeit in Mode gekommen ist -nämlich der von Martin angesprochene hohe Zeigefinger-, ist in anderen Forum längst an der Tagesordnung. Was mich persönlich ganz massiv daran stört, ist, dass solche öffentlichen Zurechtweisungen nur selten den ernsthaften Zweck verfolgen, dem Fänger -oder seiner zukünftigen Handlungsweise- etwas Gutes zu tun. Vielmehr dreht es sich im wahren Kern doch immer wieder um die alles entscheidende Frage: "Wer ist der bessere Angler?" Und weil man ja so ungern schreibt, dass man sich für einen wirklich ausgefuchsten und absolut waidgerecht handelnden Profi hält, wählt man eben den eleganteren Weg, indem man mit dem Finger auf andere zeigt und ihr vermeintliches Fehlverhalten akribisch unter die Lupe nimmt. Genau dieses Gefühl beschleicht mich hin und wieder, wenn ich mich durch die Forenwelt lese...

Das soll nicht heißen, dass kritische Anmerkungen immer vermeidbar oder gar selbstinszeniert sind. Aber zumindest im direkten Zusammenhang mit Fangmeldungen, wirken sie auf mich nicht selten absichtlich fehlplatziert. Sie zerstören den Lesefluss ehemals interessanter Threads und kränken demonstrativ diejenigen, die sich vielleicht gar nichts dabei gedacht haben und die Forengemeinde einfach an ihrer Fangfreude teilhaben lassen wollten. Anders sieht die Sache aus, wenn sich jemand offensichtlich bewusst über Gesetze oder Grundsätze der Waidgerechtigkeit hinweg setzt. Logisch.

Interessieren würd mich nun, welche Wege man vielleicht zukünftig für ein besseres Miteinander einschlagen könnte. Dass unsere Gemeinschaft zum großen Teil prima funktioniert, erlebt man ja immer wieder am Wasser und auf den unglaublich tollen Forentreffen. Dass man aber auch die Probleme nicht wegreden kann, sieht man, wenn man sich die Entwicklung der Forumsbeiträge hier ansieht. Zumindest für mein Empfinden genießen Qualität und höfliche Umgangsformen hier nicht mehr so ganz den Stellenwert, den wir ihnen einst mal eingeräumt hatten. :?
Gruß
Sascha
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Beitragvon Hägar » Do 7. Jan 2010, 14:54

Hallo,
erst einmal, Kritik ist doch keine negative Sache!
Es ist doch kein persönlicher Angriff, sondern eine Diskussionsgrundlage!
Es geht auch nicht darum jemanden niederzumachen, man fragt doch nur mal nach! Wir alle haben doch durch Kritik andere auch dazugelernt!
Das geht nicht um Besserwissen oder Zeigefinger!
Es ist nu mal schwierig beim Brandungsangeln einen Fisch von dem oft tief geschluckten Wurm zu befreien und dann gegen die Welle zurückzusetzen!
Und es bleiben bei uns allen mal ein Fisch tot, auch nach dem Zurücksetzen, das nehmen wir alle in Kauf! Alle!
Wir wollen doch nur die Ausfallquote so weit wie möglich minimieren!
Es sollte doch nur mal ein Gedankenanstoß sein, das bei einem sehr großen Missverhältniss von untermaßigen zu maßigen Fischen man mal was ändern könnte! Platzwechsel haben mir schon schöne Erfolge beschert! Ohne Widerhaken ist auch eine Möglichkeit!
Kritikisches hinterfragen is nicht schlimm, lesen, drüber nachdenken und das beste für sich daraus machen!
Gruß an alle!
Thomas
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Beitragvon Carp4Fun » Do 7. Jan 2010, 16:01

Alles richtig, nur gibt es eben verschiedene Wege und Strategien, seine -meinetwegen auch gern berechtigte- Kritik an den Mann zu bringen. Folgt die kritische Anmerkung direkt einer Fangmeldung ohne dem Fänger auch nur ansatzweise zu seinem Fang zu gratulieren, liegt der Focus meines Erachtenes nur auf dem erhobenen Zeigefinger. Zumindest für mein Empfinden beinhaltet dieser Weg einen leicht bitteren Beigeschmack, weil ich einfach der Meinung bin, dass ein kurzes, ehrlich gemeintes Petri Heil zum gepflegten Umgangston unter uns Anglern gehören sollte. Ginge es wirklich um die Thematik an sich, bestünde auch die Möglichkeit unabhängig einer vorangegangenen Fangmeldung ein entsprechendes Diskussionsthema zu eröffnen. Eleganter Effekt: Der Fänger fühlt sich nicht gleich angepieselt und wäre nicht unmittelbar gezwungen, Rechenschaft für seine Handlungsweise abzulegen. Darüber hinaus wäre das Ursprungsthema weiterhin für alle gut lesbar und nicht durch unterschwellige Begleitdiskussionen zerstört. Und ganz nebenbei wären auch die kritischen Auseinandersetzungen erwartungsgemäß sachlicher, für alle gut auffindbar und hätten damit auch für zukünftige Forenuser einen Wert. Gut, das sind aber wiederum auch Fragen der Moderation und dafür, dass dieses Forum mE so ziemlich unmoderiert seiner Wege geht, läuft es ja meistens noch alles recht gelassen ab.

Manchmal ist halt auch wirklich schwierig, sich im entscheidenden Moment auf die Zunge zu beißen, oder die Finger still zu halten. Da ist manchmal vielleicht ganz hilfreich, sich seiner eigenen Anfänge zu besinnen, oder auch einfach mal kurz drüber nachzudenken, ob man selbst über unmittelbare Kritik infolge seiner Fangmeldung erfreut wäre. Ich will jetzt hier jetzt gar nicht erst nach konkreten Beispielen graben, aber die gibt es ganz bestimmt! Wenn ich nur an unsere Hafenbesuche auf Zander denke, gab es auch da Tage, an denen unverhältnismäßig viele Untermaßige gefangen worden sind. Ja, und teilweise wurden diese auch noch fotografiert. Und ja, auch da wurde sich schon manchmal gefragt, wie es sich z.B. mit der Überlebenschance bei Fischen mit offenkundiger Trommelsucht verhält. Sofortiger Stellenwechsel... hmm, wohl oft Fehlanzeige! Wo blieb die Kritik? Dorsche in der Brandung: Auch bei den jüngsten Fängen mit Spinn- und Fliegenrute bewegten sich, nach dem was ich so gehört hab, das Verhältnis maßig/ untermaßig und sogar die Fangmengen in einem sehr ähnlichen Rahmen wie im hier kritisierten Beispiel. Und so könnte man die Liste wohl endlos fortsetzen.

Keine Frage, dass man solche Dinge thematisieren und öffentlich ansprechen dürfen muss. Aber da gibt es bestimmt auch elegantere Wege, als man es größtenteils in den Foren beobachten muss und über das Wie kann man sich ja gern unterhalten... :wink:
Gruß
Sascha
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Beitragvon dorschgreifer » Do 7. Jan 2010, 16:31

Ich kann hier nur für mich sprechen, ich war jetzt 2 mal los zum Brandungsangeln und das Verhältnis untermaßiger zu maßigen Fischen war fast 50:50, also kann ich zumindest nicht von übermäßigem Beifang untermaßiger Fische sprechen. Ich hatte keinen einzigen Fisch, der tief geschluckt hatte, habe sogar ein paar verloren, weil sie so knapp gehakt waren.

Ob es nun Sinn macht oder nicht, überhaupt zum Brandungsangeln zu fahren, darüber lässt sich endlos streiten und diskutieren. Nur wenn man das in Frage stellt, dann denke ich auch, dass momentan keiner, auch kein Fliegenfischer oder Spinnfischer an den Strand gehen sollte, denn den Fang von untermaßigen Dorschen und Salmoniden oder farbigen Salmoniden kann man nie ausschließen. Einen Platzwechsel halte ich auch für überflüssig, weil die Fische nach meinem Empfinden und langjähriger Brandungserfahrung nicht die ganze Zeit die gleiche Größe haben und phasenweise beissen. Ich habe auch in den Vegangenen Jahren immer wieder die Erfahrung gemacht, das man anfangs nur untermaßige fängt, später nur noch maßige und umgekehrt. Also nichts, von wegen an dem Platz beissen nur untermaßige, oder an dem anderen Platz fängt man nur maßige Fische.

Zum zweiten muss man sich das Gerödel mal vorstellen, wenn man eine einem Abend 2 oder mehrmals umzieht, weil man überall als ersten Fisch einen untermaßigen fängt. Ein Kunstköderangler wechselt in null komma nichts, ein Brandungsangler leider nicht. Und wenn ich schon losfahre, dann will ich auch Angeln und nicht den ganzen Abend mit Auf- und Abbau verbringen. Ich nehme im Zweifel sehr große oder Cirkle Hooks, wenn ich merke, das viele untermaßige unterwegs sind. So vermeide ich zumindest das Tiefschlucken und übermäßig kleine Fische, ganz ausschließen kann ich aber nie solche Fälle, das kann einfach keiner.

Das bedeutet aber nicht, das ich den Grundgedanken der Kritiker nicht verstehe und sie teilweise auch angebracht finde. Eine Diskussion über manche Themen finde ich immer angebracht, wenn sie sachlich verläuft, ich selbst spreche mich auch nicht davon frei mal Kritik loszulassen, also akzeptiere ich sie auch von Anderen und habe Verständnis dafür. Ich denke auch, dass es hier noch nicht aus dem Ruder gelaufen ist, nur war es vielleicht wirklich im falschen Thread, von daher eher nur etwas unglücklich, sonst aber OK.
Gruß Rüdiger
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Beitragvon loopcaster » Do 7. Jan 2010, 16:33

good posting :daumenhoch:

und wie ich finde, ab Seite 2 wird der Thread lesenwert.

(oops, Rüdiger dazwischen, egal)
Zuletzt geändert von loopcaster am Do 7. Jan 2010, 17:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Hägar » Do 7. Jan 2010, 16:56

Guten Abend,
deswegen haben wir ja auch gewechselt und sind bei einer sachlichen und freundlichen Diskussion hier gelandet!
Ich bin kein sehr erfahrener Brandungsangler! Das Gerödel hat mich schon beim ersten mal abgschreckt!
Es ist nur das was man dann beobachtet wenn man Brandungsangler sieht und in die Fischkiste gucken kann! Und das macht sehr oft nicht den besten Eindruck!
Meine Erfahrung beim Meerforellen angeln ist schon so, das man durch die Wahl der Stellen und der Ködergröße auch in gewisser weise die Größen beeinflussen kann! Dazu gehört auch das man zu bestimmten Jahreszeiten Stellen meidet, die zu anderen Zeiten gute Fische bringen kann! Mann verzichtet dann auf Stückzahlen, aber es geht!
Deswegen wird aber immer mal ein Fisch dabei sein der nicht dem angepeilten Traumfisch entspricht!

Es ist aber ja leider auch oft so, wenn man niemanden auf die Füße tritt, kommt keine Diskussion auf!

Gruß Thomas
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Beitragvon dat_geit » Do 7. Jan 2010, 16:57

Was mir fehlt ist, dass sich keiner von euch zu der Aussenwirkung solcher Postings und ihrer Bedeutung für den Feldzug gegen uns Angler geäußert hat.

Warum nicht die Fangmeldung ohne die zurück gesetzten.........

Schön das aus der anderen Richtung das "bessere Angler-Syndrom" angesprochen wurde, dass ich aber auch aus solchen Fangmeldungen entnehmen könnte.

Bitte nicht wieder das aktuelle Beispiel direkt damit verbinden, aber ich sehe immer mehr den nagativen Effekt wirklich jeden Fisch im Bild festhalten zu müssen.

Und ich habe sehr wohl den Zeigefinger zum Thema Zander, Zanderschonzeiten, untermassige, Überfischung und dergleichen gehoben.
Das habe ich allerdings meinen Anglerfreunden hier persönlich gesagt und nicht über das Forum.

Aber allgemein spreche ich seit längerem meine Bedenken dazu aus.

Aber inzwischen bewegen wir uns ja in eine gemeinsame Richtung, wqenn die meisten hier darauf hinweisen, dass sich etwas ändern muß.

Allerdings wäre die Wirkung verpufft, wenn die Anmerkungen in einem separaten Bereich erfolgt wären.

Sind wir doch mal ehrlich. Ohne ein wenig provokant zu sein lockt man doch kaum jemanden hinter dem Ofen hervor.

Seit Wochen ist nicht so viel los, wie gerade jetzt.

Und das ist bei einem solchen Thema gut so.

Andy

Oh gerade gesehen, dass überschneidet sich mit dem Posting von Thomas, aber macht ja auch nichts.
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Beitragvon Spöket » Do 7. Jan 2010, 17:34




Sind wir doch mal ehrlich. Ohne ein wenig provokant zu sein lockt man doch kaum jemanden hinter dem Ofen hervor.

Seit Wochen ist nicht so viel los, wie gerade jetzt.

Und das ist bei einem solchen Thema gut so.


Stimmt.

Der Grund für mein Posting hinsichtlich Zurücksetzen der untermassigen Dorsche war das vor einigen Tagen gesehene Auftreten einer Gruppe Brandungsangler.

Haken rausgerissen und im hohen Bogen zurück ins nasse Element mit dem Dorschbaby.

Wenn man dann etwas liest von 40 bis 50 untermassigen kommen die Bilder wieder hoch.

Gruss Lars
...und nicht vergessen:

Kupfer geht immer!
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