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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2011, 05:27
von dat_geit
Zanderhunter hat geschrieben:
dat_geit hat geschrieben:Nein wir haben keine Plastikfolie. Da haben wohl inzwischen gelernt. Wobei das ja immer darauf schließen läßt, dass ihr eine betoniertee Sohle habt.


Doch Andy, die haben mit Folie gearbeitet. Die scheint so wie ich es gesehen habe schon eine Art Uferbefestigungsfunktion zu haben.


Das muß aber Flies sein, es sei denn es ist betoniert worden, dann dürfte auch Folie zum Einsatz gekommen sein, die aber sicherlich aus verrottenden Material hergestellt wurde.

BeitragVerfasst: Mi 26. Okt 2011, 04:46
von dorschgreifer
Samstag wurde ja zumindest der Quarnbach in der Rundschau erwähnt.

http://www.shz.de/artikel/article//quar ... =quarnbach

Europäische Union fördert naturnahe Gestaltung des Flussbettes/Wasser- und Bodenverband zufrieden mit dem Rückbau
Der kleine Quarnbach soll wieder zu einem Paradies für Forellen, Rotaugen und Aale werden - mit Hilfe der Europäischen Union. Mit 90 Prozent hat die EU den teilweisen Rückbau des Baches zu einem naturnahen Gewässer bezuschusst. 176 000 Euro wurden insgesamt ausgegeben, für den ausführenden Wasser- und Bodenverband Quarnstedt blieben zehn Prozent als Eigenanteil übrig.

"Wir haben mit diesem Projekt für Fische und Kleinstlebewesen optimale Bedingungen geschaffen", sagte Verbandsvorsteher Jürgen Schlüter während der Bauabnahme. Insgesamt bewertete er naturnahe Gestaltung des Flussbettes als "eine gute Investition". Zwischen der Quelle in Hagen (Kreis Segeberg) und der Mündung in die Stör bei Kellinghusen hat der Verband sechs so genannte Sohlabstürze in Sohlgleiten umgebaut. Dass heißt, dass sechs Stahlbetonwerke am Quarnbach abgebrochen und durch Steinaufschüttungen ersetzt wurden. Das Wiederherstellung der Durchgängigkeit erleichtert es jetzt den Fischen, wieder bachaufwärts zu ziehen. Drei weitere Sohlabstürze im Quarnbach-Bereich waren bereits 2007 zu Sohlgleiten umgebaut worden. Hintergrund der Investition und der finanziellen Beteiligung der EU ist die Wasserrahmenrichtlinie, die EU-Mitglieder verpflichtet, die Gewässer bis 2015 in einen guten ökologischen Zustand zu bringen. Jürgen Schlüter lobte die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen und Behörden, auch wenn die Bauarbeiten aufgrund des schlechten Wetters einige Male hätten umdisponiert werden müssen.

BeitragVerfasst: Di 1. Nov 2011, 12:47
von dat_geit
Ja, die Feierstunde haben sie sich verdient, aber den Fischereipächter leider vergessen einzuladen.
Ich hatte inzwischen längere Gespräche mit Verantwortlichen für diese Maßnahmen und bin guten Mutes, dass wir da noch nicht am Ende sind mit den Maßnahmen.
Nicht alles muß immer viel Kosten, lange geplant werden und mit so viel Aufwand umgesetzt werden.
An dem Umbruch des Grünlandes in Maisacker entlang des Gewässers werden wir auch nicht mit der WRRL viel ausrichten.
Hier müssen wir alle weiter protestieren und politischen Einfluß nehmen. Wobei hier für mich die Bauern nicht die Schuldigen sind, sondern dahin gebracht wurden.
Es muß endlich dieser Subventionssumpf ausgetrocknet werden, der diesen Unsinn ach noch fördert.
Wer jetzt die Schäden an Wegen und auch beteiligten Oberflächen sieht, die der massive Erntebetrieb bei durchweichten Böden bewirkt hat, kann sich vorstellen wie gering der ökologische und auch wirtschaftliche Erfolg insgesamt betrachtet werden kann.
Hier wird die Rechnung erst nach einiger Zeit präsentiert werden und mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich daran denke, dass hier noch nicht das Ende der Umbrüche von gering genutzten Flächenerreicht ist ist.
Wir brauchen hier Gelder, um diese Flächen aufzukaufen und das Gewässer dadurch zu schützen.
Aber es gibt durchaus auch positive Ansätze bei der Planung und Durchführung, so wie Unterhaltung durch den WBV.
Den Planern unter Michael Ahne und den Anliegern unter dem WBV Vorsitzenden Herrn Schlüter sei Dank.