Angeln in der Stör mit dem Stör-Angler

Am Vortag bereitsgeplant , begab ich mich mit meinem Angelkumpel Kai Sonntag Mittag am 06.08.2006 zur Angelstelle vor der Eisenbahnbrücke in Itzehoe.Wir trudelten guter Dinge bei einer Affenhitze dort ein und während ich Fotos für den Stör-Angler schoss, legte Kai bereits seine Montagen an der ersten Angelstelle aus. Ich wählte den zweiten Platz vor Ort aus.Hochwasser war für 13:46 Uhr vorhergesagt und so waren wir ca. 1,5 Stunden vorher da um die Hochwasserphase zu befischen. Nach dem uns die alte Dame zuvor mit reichlich Köderfischen versehen hatte, blieben diese Heute aus. Da wir aber noch Rotwürmer, Maden, Bienenmaden und einige Tauwürmer im Gepäck hatten, bestückten wir unsere Angeln eben damit.Nach einer Stunde bissen dann die Brassen und innerhalb 2 Stunden förderten wir 5 kleine Brassen zutage, die aber umgehen wieder eingesetzt wurden.Die Brassen-Fänge lagen wohl nicht zuletzt an der Köderwahl , dazwischen konnte ich allerdings einen gerade guten Aal auf Tauwurm fangen ...

Aal

und kurz darauf legte ich noch einen Aland auf die Schuppen :

Rotfeder

In der Zwischenzeit konnte Kai mit einiger Mühe zwei Köderfische mit dem Kescher erbeuten , daraufhin legten wir unsere Posenmontagen aus um mal zu sehen, wie es der Zander denn tagsüber hält. Kaum das ich meine Rute ausgeworfen hatte, kam nur wenige Minuten später ein Biss der sich als Flussbarsch entpuppte, von dem ich leider kein gutes Foto hab :

Flussbarsch

 

Während ich den Flussbarsch zu meinen Gerätschaften brachte , fing im selben Moment auch Kai einen der selben Sorte. Gerne hätte ich noch ein paar mehr dieser Leckerbissen an Land gezogen, doch nun mache sich unser Köderfischproblem arg bemerkbar und mussten wieder wohl oder übel auf die noch vorhandenen Würmer und Maden umsteigen.Allerdings tat sich dann erstmal lange nichts mehr, nur Kai hatte noch einen Klodeckel an der Strippe, der Ihm aber am Ufer wieder vom Haken hüpfte (war aber okay, wär ja sowieso wieder reingesetzt worden), so das ich nochmals auf Köderfischpirsch ging. Mit einiger Mühe und viel Glück konnte ich dann doch noch 5 Stück keschern und plazierte so um 20:00 Uhr die Angel wieder dort wo ich den Flussbarsch gefangen hatte. Es dauerte knapp 10 Minuten , als es an der Pose zuppelte , aber Anstatt einen weiteren Flussbarsch zu landen, hatte sich ein Zander das Köderfischen einverleibt :

Zander

Kein Brüller , aber immerhin...

Mittlerweile war das Wasser so weit abgelaufen, das wir nur wenig später beschlossen den Angel-Tag zu beenden.Damit war auch die Flaute ( die letzten 3 mal blieb ich Schneider ) gerissen und obendrein hatten wir den Sonntag auch prima rum bekommen. Der Aal, der Zander und die Rotfeder gehen an Kais Vater , der ein begeisterter Fischesser ist und die beiden Flussbarsche wurden meiner Schwiegermutti kredenzt , die Flussbarsch "bestellt" hatte.