Angeln in der Stör am Wehr der grossen Wetter

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Das Wehr der grossen Wetter

Wehr der grossen Wetter Das Wehr der grossen Wetter, auch im Volksmund unter "Himmel & Hölle" bekannt oder kurz und knapp als "Großwisch" bezeichnet , bietet durch die Größe des Areals genug Platz um mit mehreren Gleichgesinnten zu angeln. Aber der Name Himmel & Hölle ist durchaus bezeichnend, denn ohne Kenntnisse über die Steinpackungen wird man hier sehr oft Material versenken. Das Augenmerk gilt den Steinschüttungen rechts und links des Wehres und diese sollten grundsätzlich gemieden werden egal auf welche Art geangelt wird. Gerade die rechte Seite ist sehr Hängerträchtig und man sollte vermeiden dort seine Grundangeln zu plazieren oder der Verlust des Bleies ist schon fast garantiert.Dies gilt ebenso für Laufposenmontagen, wo man sicherstellen sollte, das gerade bei einem steigendem Wasserspiegel die Pose keine Chance hat das Blei anzuheben und so in die verhängnisvollen Schüttungen zu schleifen.

Die linke Seite hingegen ist bis auf die Steinschüttungen direkt am Wehr, eigentlich sehr gut zu beangeln und dort konnte Ich selbst auch schon mehrere maßige Zander mit einer Laufposenmontage landen , die ich am Fuße der Schlickbank plazierte.Dies ist allerdings erst bei einem guten Wasserstand sinnvoll und daher sollte man die Zeit um das Hochwasser herum wählen. Wie es hier mit Aalen ausschaut, kann ich leider nicht sagen, da ich hier in der Regel gezielt auf Zander angele. Es würde mich freuen , wenn jemand über Erfahrungen mit Aalfängen an dieser Angelstelle im Forum berichten könnte.

Das Wehr der grossen Wetter ist auch bei den Anglern beliebt die auf aktives Angeln setzen, oft sieht man hier Petrijünger die mittels Gummiköder den Auslaufbereich des Wehres abtasten. Auch hier gilt es die Randbereich zu meiden, ich persönlich verzichte gänzlich

Wehr der grossen Wetter - Himmel & Hölle
auf ein Beangeln der rechten Seite und auch dem Anfangsbereich der linken Seite bleibe ich mit dem Gummiköder fern.Den übrigen Bereich kann man nahezu Hängerfrei abtasten. Wer weit hinauswirft, spürt die Kante der Fahrrinne und man merkt deutlich wie zäh sich der Köder durch Schlick und Pflanzen über diese Kante bugsieren lässt.
Das Wehr in Grosswisch

Ein kleiner Tip möchte ich den Buhnenkopf auf der linken Seite noch hervorheben, der sich gut durch den Schilfgürtel,erreichen lässt . Der Weg dorthin ist schon etwas ausgetreten und lässt sich leicht ausmachen, allerdings sollte man hier trotzdem vorsichtig sein, da die Steine sehr lose sind und man dementsprechend schnell hinfallen kann. Ein kleines Manko ist, das dieser Ort bei Hochwasser für ca. 1 Stunde unter Wasser steht , ausserhalb dieser Zeit kann man dann allerdings sehr gut die Strömungskante beangeln.

Neu sind allerdings die Markierungbojen, die die Fahrrinne kennzeichnen. Wie sich diese auf die Angelei auswirken kann ich noch nicht sagen, werde dies aber an dieser Stelle nachtragen.

Dreht man sich aber in Richtung der Buhnen, lädt auch hier schon alleine die Optik zum Angeln ein. Ob von dem Buhnenkopf an der linken Seite des Wehres oder vom nächsten, der sich übrigends auch gut erreichen lässt, lässt sich hier ebenfalls sehr gut angeln. Gummifischern sei an dieser Stelle noch ans Herz gelegt, das die Steinschüttungen der Buhnenköpfe noch ein schönes Stück weiter ins Wasser ragen und zur Falle für die Montage werden können.Es empfiehlt sich daher, nicht an den Buhnenköpfen vorbei zu werfen, dies ist eigentlich auch nicht nötig.Lieber sollte man dann zu den näschten Buhnenkopf marschieren und von dort die nächste Bühne beangeln.

Den Angelplatz erreicht man bequem über eine gut ausgebaute Betontreppe und es sind Parkmöglichkeiten für 3-4 Autos vorhanden.